Mittwoch, 24. Januar 2018

Wolkenstein: Eiskletterer von Lawine erfasst

Am Mittwochnachmittag ist es im hinteren Langental im Gemeindegebiet Wolkenstein zu einem Lawinenabgang gekommen, bei dem ein Eiskletterer verschüttet wurde.

Zahlreiche Rettungskräfte sind in Wolkenstein im Einsatz. - Foto: DLife
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Zahlreiche Rettungskräfte sind in Wolkenstein im Einsatz. - Foto: DLife

Laut ersten Informationen waren zwei deutsche Eiskletterer zwischen 15 und 16 Uhr dabei, einen Eisfall am Ende des Langentales in der Zone „Val dai Ciavei“ zu besteigen.

Als einer der Kletterer den Kameraden beim Abstieg behilflich war, kam es scheinbar zum Lawinenabgang. Während sich einer der beiden noch rechtzeitig einhängen konnte, wurde der zweite mitgerissen und verschüttet.

Die sofort alarmierten Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Wolkenstein und des Bergrettungsdienstes Gröden begannen umgehend mit der Suche des Verschütteten.? Auch der Landesrettungshubschrauber Pelikan 1 wurde zum Einsatzort angefordert. Dieser wurde bei Einbruch der Dämmerung vom Hubschrauber Aiut Alpin Dolomites abgelöst. Ebenso im Einsatz sind die Carabinieri.

Kletterer noch nicht gefunden

Die Suche erweist sich als besonders schwierig, da sich der Unfall in einem sehr steilen Gelände zugetragen hat. Die Retter mussten mit Klettergurt, Steigeisen und ähnlichem ausgerüstet und gesichert werden. Der Eiskletterer hatte scheinbar kein Lawinenverschüttetensuchgerät mit sich, was die Suche natürlich stark erschwerte.

Die Zone wird von zahlreichen Einsatzkräften sondiert. Es sollte auch ein Versuch mittels RECCO Suchgerät am Helikopter getätigt werden.

Die Suche dauerte bis zum späten Mittwochabend an und wird Donnerstagfrüh wieder aufgenommen.

stol/pas/liz

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stol