Samstag, 03. Juli 2021

Würzjoch-Hütte mustergültig saniert

Das Werk ist vollbracht und zur Zufriedenheit aller überaus gelungen: Vor wenigen Tagen konnte die rundum sanierte Würzjoch-Hütte der Dompfarre Bozen gesegnet werden.

Die Würzjoch-Hütte der Dompfarre Bozen wurde  den modernen Anforderungen angepasst und von Grund auf saniert.
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Die Würzjoch-Hütte der Dompfarre Bozen wurde den modernen Anforderungen angepasst und von Grund auf saniert. - Foto: © privat
Die ehemalige privat geführte Hütte inmitten der herrlichen Bergwelt hat die Dompfarre im Jahre 1969 gekauft und in den Folgejahren ausgebaut.

Viele Jugendliche – heute Großväter – legten damals, unterstützt von ihren Eltern, persönlich Hand an. Zahlreiche Jungschar-, Ministranten- und Jugendgruppen, aber auch vielen Familien haben seither hier schöne und unvergessliche Wochen verbracht. Zahlreiche Bozner verbinden mit diesem Haus schöne und unvergessliche Kindheitserlebnisse und prägende Jugenderinnerungen.

„Das Haus unweit der Passhöhe entsprach schon seit Längerem nicht mehr den Sicherheitsbestimmungen und den Erfordernissen der heutigen Zeit“, berichtete Domdekan Bernhard Holzer. Daher entschlossen sich der Pfarrgemeinde- und Vermögensverwaltungsrat gemeinsam mit den Mitgliedern des Würzjoch-Komitees im Jahr 2016 für eine Generalsanierung. Zwecks einer sinnvollen zukünftigen Nutzung des Hauses suchte man zudem die Kooperation mit dem Jugenddienst Gadertal.

Die sanierte Grundstruktur wurde durch einen Zubau erweitert, in dem eine Küche sowie Lagerräume Platz finden, der Sanitärbereich wurde vergrößert und das Dachgeschoss ausgebaut. So kann nun allen Nutzern des Hauses, vornehmlich Kinder- und Jugendgruppen, ein Mindestmaß an Komfort geboten werden, ohne dass der Hüttencharakter des Gebäudes, das jetzt auch in den Wintermonaten genutzt werden kann, verloren gegangen ist.

„Für die Dompfarre ist es eine große Freude und Genugtuung, dass es gelungen ist, dieses Ferienhaus inmitten der herrlichen Bergwelt am Fuße vom Peitlerkofel so mustergültig zu erneuern“, freute sich Holzer.

Die Einweihungsfeier war eine willkommene Gelegenheit, allen, die dazu beigetragen haben, dass dieses Projekt verwirklicht werden konnte, einen herzlichen Dank auszusprechen. „Die treibende Kraft dabei war vor allem Georg Oberrauch, der seit dem Erwerb des Hauses auch der führende Kopf und der Vorsitzende des Komitees war“, berichtete der Dekan.

Oberrauch wurde bei diesem Umbau tatkräftig von Jürgen Viehweider und Paul Riegler unterstützt. Sie haben in enger Zusammenarbeit mit dem Architekten Dietmar Hafner und den Arbeitern der jeweiligen Firmen die Umbauarbeiten organisatorisch begleitet und immer wieder auch persönlich mitgeholfen.
„Zu großem Dank verpflichtet sind wir auch all jenen, welche den Umbau finanziell ermöglicht und unterstützt haben, besonders dem Landesamt für Jugendarbeit, dem Amt für Ladinische Kultur, der Region Trentino Südtirol, der Stiftung Sparkasse sowie den zahlreichen privaten Spenderinnen und Spendern“, sagte Holzer.

cri