„Die Stadt hat viele ungenutzte Flächen. Wir schlagen vor, einige Biergärten nach dem bayerischen Beispiel in Bozen zu errichten. Derzeit gibt es kein Lokal dieser Art“, sagte Otto Mahlknecht, der Sprecher des Komitees, gestern auf einer Pressekonferenz bei der Bar Pippo im Petrarca-Park.<BR /><BR />„Hinter mir“, meinte Mahlknecht und zeigte auf die Talferwiesen, „könnte ein solcher Biergarten entstehen. Wir wollen die Standortfrage vorerst aber offen lassen und stattdessen eine öffentliche Diskussion über diese Thematik ins Rollen bringen.“<BR /><BR /><h3> „Sind ein Ort der Begegnung“</h3>Das Komitee für Biergärten in Bozen besteht aus Mitgliedern, die verschiedene Interessengruppen vertreten: Christian Pichler, Präsident der Südtiroler Handwerksbrauereien, Jan Konder und Magdalena Scherer als Vertreter der Jugend, und Manuel Nardo (Forza Italia) sowie Giuseppe Martucci (Fratelli d'Italia) als Mitglieder des Gemeinderates. Nardo führt außerdem einige Lokale in der Stadt und versteht sich somit auch als Vertreter der Gastronomie.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1229268_image" /></div> <BR />Die Biergärten sollen – geht es nach den Vorstellungen des Komitees – inmitten der Natur entstehen. „Wir sehen die Biergärten als einen Ort der Begegnung in der Stadt, auch für Familien“, erklärte Mahlknecht. „Solche Orte sind nicht auf Konsumzwang aus. Es soll auch kein Ort sein, wo übermäßig Alkohol konsumiert oder bis in die frühen Morgenstunden gefeiert wird“, unterstrich der Sprecher des neuen Komitees.<BR /><BR /><h3> Auch andere Events in Biergärten möglich</h3>In den Biergärten könnten auch andere Events, wie Konzerte oder das beliebte Public Viewing einiger Sportveranstaltungen, veranstaltet werden.<BR /><BR />Bei Bürgermeister Claudio Corrarati und dessen Stellvertreter Stephan Konder sei man auf offene Ohren gestoßen. „Sie finden die Idee gut und sind gespannt auf konkrete Vorschläge“, erläuterte Mahlknecht gestern. „Wir sind klar der Meinung, dass Bozen Biergärten braucht.“