Demnach stieg die Zahl der Toten und Erkrankten innerhalb eines Tages nur leicht an. Außenministerin Marie Michele Rey drückte daher während eines Aufenthalts in der Schweiz die Hoffnung aus, dass es gelungen sei, die gefährliche Infektionskrankheit einzudämmen. Die Behörden hatten die Zahl der Toten und Infizierten am Samstag mit 220 beziehungsweise rund 3000 angegeben.Die Hilfsorganisation Oxfam kündigte am Sonntag an, Seife, Reinigungstabletten für Wasser und Durchfallmedikamente an 25.000 Bewohner des verarmten Landes zu verteilen. „Wir werden so schnell arbeiten wie möglich, um die Ausbreitung der Cholera zu verhindern“, erklärte Oxfam-Vertreter Raphael Mutiku. Cholera ist hoch ansteckend und kann zu starkem Durchfall und Erbrechen führen. Wird die Krankheit nicht behandelt, ist sie durch die schnelle Austrocknung des Körpers und den raschen Gewichtsverlust oft tödlich. apa/afp