Samstag, 16. April 2016

Zahl der Erdbebenopfer in Japan auf 41 gestiegen

Die Zahl der Todesopfer nach den heftigen Erdbeben im Südwesten Japans ist auf mindestens 41 gestiegen. Rund 2000 Menschen wurden nach Angaben der Einsatzkräfte verletzt.

Bei einem Nachbeben in Japan starben weitere 19 Menschen. Bereits am Donnerstag waren 9 Menschen bei einem Erdbeben gestorben.
Bei einem Nachbeben in Japan starben weitere 19 Menschen. Bereits am Donnerstag waren 9 Menschen bei einem Erdbeben gestorben. - Foto: © APA/AFP

Mindestens 32 der Opfer starben am Samstag, als ein besonders schweres Beben der Stärke 7,3 die Region auf Japans südlicher Hauptinsel Kyushu heimsuchte und enorme Schäden anrichtete.

Mehr als 1700 Häuser in der am schwersten betroffenen Provinz Kumamoto wurden beschädigt oder komplett zerstört, 1400 davon in dem Dorf Nishihara, wie die Nachrichtenagentur Kyodo meldete. Das Beben vom Samstag war erheblich stärker als eine erste Erschütterung am Donnerstag, bei der neun Menschen getötet worden waren.

Das Erdbeben in Japan hat zahlreiche Häuser und Straßen zerstört und auch einen massiven Erdrutsch ausgelöst. - Foto: APA/afp

Rund 90 000 Menschen wurden in Notunterkünften in Sicherheit gebracht. Die Behörden warnten unterdessen vor weiteren Erdrutschen durch starke Regenfälle. Auch in den nächsten Tagen wird mit weiteren teils starken Nachbeben in der Unglücksregion gerechnet.

apa/dpa

stol