Samstag, 31. Juli 2021

Zahl der Todesopfer durch Waldbrände in Türkei steigt

In der südtürkischen Provinz Antalya sind bei Löscharbeiten 2 Waldarbeiter ums Leben gekommen. Damit erhöhte sich die Zahl der Todesopfer im Zusammenhang mit den Waldbränden in der Türkei am Samstag auf 5, wie Gesundheitsminister Fahrettin Koca mitteilte. Medien hatten zuvor von insgesamt 6 Todesopfern berichtet.

Die Ursache der Brände ist noch unklar.
Die Ursache der Brände ist noch unklar. - Foto: © APA/afp / -
Mehr als 400 Menschen seien behandelt worden, davon befänden sich 10 noch im Krankenhaus, so Koca.

Im Bezirk Manavgat von Antalya wurden Anadolu zufolge zwei weitere Viertel vorsichtshalber evakuiert. Bereits zuvor waren dort Häuser niedergebrannt. Auch zahlreiche Tiere waren verendet. Freiwillige der Tierschutzorganisation Haytap behandelten verletzte Tiere.

Am Mittwoch waren in der Türkei zahlreiche Waldbrände in mehreren Provinzen des Landes ausgebrochen. Besonders betroffen ist die türkische Mittelmeerküste, etwa die Urlaubsregion Antalya. Am Samstagmorgen waren nach Angaben von Forstminister Pekir Pakdemirli noch 10 Brandherde aktiv. Im bei Türken beliebten Urlaubsort Bodrum brach Medien zufolge am Nachmittag wieder ein neues Feuer aus. Die Ursache der Brände ist noch unklar.

Russlands Präsident Wladimir Putin sicherte der Türkei Unterstützung bei der Bekämpfung der Brände zu. In einem Telefonat mit dem türkischen Staatschef Recep Tayyip Erdogan habe Putin weiterhin „umfassende Hilfe“ in Aussicht gestellt, hieß es in einer Kreml-Mitteilung. Erdogan reiste nach Antalya, um sich ein Bild von der Lage zu machen.

Auch im Süden Italiens sind die Feuerwehren wegen Waldbränden im Dauereinsatz.

dpa/stol