Dienstag, 29. Januar 2019

Zahl der Toten nach Dammbruch in Brasilien stieg auf 65

Nach dem Dammbruch an einer Eisenerzmine in Brasilien ist die Zahl der bestätigten Todesopfer auf 65 gestiegen. 279 weitere Menschen wurden noch vermisst, wie die Zivilschutzbehörde am Montag mitteilte. Die Zahl der Toten dürfte demnach noch steigen. „Leider ist es sehr unwahrscheinlich, noch Überlebende zu finden”, sagte ein Feuerwehrsprecher im Fernsehsender Globo News.

Die Zahl der Toten nach dem Dammbruch am Freitag dürfte noch weiter steigen. - Foto: APA (AFP)
Die Zahl der Toten nach dem Dammbruch am Freitag dürfte noch weiter steigen. - Foto: APA (AFP)

Die letzten Überlebenden waren Samstagfrüh geborgen worden. Unterstützt wurden die lokalen Rettungskräfte von rund 130 israelischen Soldaten, die an die Unglücksstelle gereist waren. Sie brachten unter anderem Geräte zur Ortung von Handysignalen im Schlamm mit.

Während der Schlamm langsam trocknete, kämpften sich die Einsatzkräfte an bisher unzugängliche Stellen vor. Mit Stäben sondierten sie den Untergrund und gruben nach Verschütteten.

Ursachen für die Tragödie noch unbekannt

Der Damm an der Mine des brasilianischen Bergbaukonzerns Vale war am Freitag gebrochen. Eine Schlammlawine war über Teile der Anlage und benachbarte Siedlungen hinweggerollt. Wie es zu dem Unfall kam, war zunächst noch unklar. Die Behörden leiteten Ermittlungen ein.

apa/dpa

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stol