Donnerstag, 18. Juli 2019

Zahlen, Fakten und ein neuer Präsident bei Rotem Kreuz Bozen

Ein intensives Jahr liegt hinter dem Südtiroler Landeskomitee des Italienischen Roten Kreuzes (IRK). Vieles ist neu und doch soll alles beim Gewohnten bleiben.

Manuel Pallua (links) ist der neue Präsident des Roten Kreuzes Bozen. Sein Vorgänger Hannes Mussak (rechts) bleibt dem Roten Kreuz auch in Zukunft erhalten. - Foto: DLife
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Manuel Pallua (links) ist der neue Präsident des Roten Kreuzes Bozen. Sein Vorgänger Hannes Mussak (rechts) bleibt dem Roten Kreuz auch in Zukunft erhalten. - Foto: DLife

Am Donnerstag präsentierte das Rot-Kreuz-Landeskomitee die Sozialbilanz von 2018 und weitere Neuigkeiten. Das Fazit der letzten Jahre fällt laut Präsident Hannes Mussak sehr positiv aus. Er lobte vor allem den gelungenen Umstieg von einer öffentlichen auf eine private Organisation.

Mussak legt Amt nieder

Der Präsident des Südtiroler Landeskomitees Hannes Mussak nutzte die Gelegenheit, um sich aus seinem Amt zu verabschieden. In einer emotionalen Rede dankte er allen Mitarbeitern und freiwilligen Helfern für die tatkräftige Unterstützung der letzten Jahre.

Es sei ein sehr schwieriger Moment, aber Mussak wisse, dass das Amt, welches an Vizepräsident Manuel Pallua weitergegeben wird, in guten Händen sei. „Ich werde dem Roten Kreuz erhalten bleiben, wenn auch in einer anderen Funktion“, stellte der nun ehemalige Präsident des Roten Kreuzes Bozen klar. Der Grund für die Entscheidungen seien vor allem zukünftige persönliche Herausforderungen, auch aus Zeitgründen könne er sich nicht mehr voll und ganz dem Amt widmen. Hannes Mussak ist unter anderem der Präsident des Südtiroler Wirtschaftsrings.

Vizepräsident Pallua lobte die Arbeit Mussaks und bekräftigte, dass es einen reibungslosen Übergang geben werde und die auf dem Programm stehenden Aufgaben weitergeführt und vollendet werden.

Das Team des Roten Kreuzes Bozen. - Foto: DLife

Das Team des Roten Kreuzes Bozen. - Foto: DLife

Positive Sozialbilanz

Das Italienische Rote Kreuz-Komitee koordiniert insgesamt 5 außerordentliche Aufnahmezentren (CAS) in Bozen, Lana, Barbian, Brixen und Welschnofen, noch innerhalb 2019 werden 2 weitere folgen. Insgesamt wurden 495 Migranten aufgenommen, die meisten davon kommen aus Afrika und Asien. Laut dem Stand zum 31.12.18 gehen 115 Migranten einer Arbeit nach und 200 machen einen Bildungsgang oder eine Fachausbildung. Alle Minderjährigen besuchen die örtliche Schule.

Der größte Kostenpunkt ist jene des Personals, nicht zu vergessen ist aber die Arbeit der vielen freiwilligen Helfer, die sich ehrenamtlich an den Projekten des Italienischen Roten Kreuzes beteiligen.

stol/jno

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stol