Samstag, 29. August 2020

Mehrere Einsätze nach Gewitternacht in Südtirol

Die angekündigten Unwetter breiteten sich in der Nacht auf Samstag besonders im Raum Bozen, am Ritten und im Unterland aus. Die Feuerwehren mussten deshalb zu zahlreichen Einsätzen ausrücken.

Die Freiwillige Feuerwehr Bozen und die Berufsfeuerwehr standen mit mehreren Mannschaften zeitgleich im Einsatz.
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Die Freiwillige Feuerwehr Bozen und die Berufsfeuerwehr standen mit mehreren Mannschaften zeitgleich im Einsatz. - Foto: © FFW Bozen
Südtirol blickt am Samstagmorgen auf eine erste Gewitternacht zurück. Seit Freitagnachmittag gilt im ganzen Land die Aufmerksamkeitsstufe ALFA. Bereits am Freitagabend und in der Nacht auf Samstag begann es im ganzen Land verbreitet zu regnen.

In der Landeshauptstadt kam es infolge der Gewitter zu zahlreichen Überschwemmungen. Die Berufsfeuerwehr und die Freiwillige Feuerwehr von Bozen rückten kurz nach Mitternacht zu etwa 10 bis 12 Einsätzen aus: In der Schlachthofstraße drang unter anderem Wasser in Kinosäle und in Rentsch drohte ein Bach über die Ufer zu treten. Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand.




Aufmerksamkeitsstufe ALFA

Derzeit gilt in Südtirol die Aufmerksamkeitsstufe ALFA. Dies bedeutet, dass ein aus Sicht des Zivilschutzes relevantes Ereignis bevorsteht und eine eingehende Beobachtung erforderlich ist. Informationen über die wichtigsten Verhaltensregeln gibt es auf der Internetseite der Agentur für Bevölkerungsschutz.

Mit starken Gewittern wird ab dem heutigen Samstagnachmittag bis in den Sonntag hinein gerechnet. Am Samstagvormittag soll es vorwiegend trocken bleiben.

Aufgrund der erwarteten Gewitter wurde auch die Bahnlinie zwischen Olang und Innichen bis voraussichtlich Montag gesperrt. Die Züge wurden durch Busse ersetzt.

jot