Gemeinsam mit den Patronaten will Landesrätin Rosmarie Pamer die Unterstützung noch treffsicherer gestalten: Künftig soll neben einem Alter von über 65 Jahren eine ISEE-Erklärung unter 20.000 Euro das einzige Kriterium sein.<BR /><BR /> Die Aufstockung an die Senioren wurde gestern vom NISF/INPS ausbezahlt und kostet dem Land in Summe fast 30 Mio. Euro. Zwar haben weniger Senioren um die Unterstützung angesucht, als erwartet, weshalb sich die Maßnahme „nur“ mit rund 11 Mio. Euro zu Buche schlägt.<BR /><BR />Damit es keine Abzüge gibt, muss das Land aber das bisher vom NISF/INPS, sprich dem Staat, berappte Sozialgeld in Höhe von 16 Mio. Euro übernehmen. In Summe ein teurer, aber notwendiger Schritt.<h3> Landesrätin plant Anpassungen an Rentenaufstockung</h3>Für das nächste Jahr plant Landesrätin Pamer bereits Anpassungen an der Rentenaufstockung, die sie Mitte Dezember mit den Patronaten besprechen will. Damit mehr Senioren zum Zug kommen, scheint man weniger eine Erhöhung der Einkommensgrenze anzuvisieren.<BR /><BR />„Vielmehr könnte der Richtwert einer Rente unter 1.000 Euro wegfallen. Damit bliebe eine ISEE unter 20.000 Euro einziges Kriterium“, so Pamer. Mit dem Haushaltsgesetz erhöht der Staat zudem die Freibeträge für die Erstwohnung in der ISEE beträchtlich. Der niedere Freibetrag war einer der Gründe, weshalb viele durch den Rost fielen.<BR /><BR /> Von Landeshauptmann und Gewerkschaften kommt der Wunsch, jene mit einem Bonus von zehn Prozent zu prämieren, die alle Jahre lückenlos in die Rentenkasse eingezahlt haben. Es solle nicht der Eindruck entstehen, dass das Land jene fördere, die nicht einzahlen und schwarz arbeiten, weil sie im Alter „eh 1.000 Euro“ vom Land erhalten.