Donnerstag, 21. März 2019

Zecken: Die häufigsten Irrtümer

800 Arten gibt es von den unbeliebten Tierchen: Zecken. Mit dem Frühling beginnt auch deren Saison. Dr. Georg Duscher, Parasitologe an der Veterinärmedizinischen Universität Wien, klärt im Beitrag von „OTS“ Mythen auf und gibt Tipps, wie man sich vor Zecken schützen kann.

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Foto: © shutterstock

Zecken fallen nicht einfach von Bäumen – die Parasiten fühlen sich zum Beispiel in hohem Gras besonders wohl. Geht man dort also durch, streift man die Zecken ab. Am meisten verbreitet ist dabei der „gemeine Holzbock“.

Zecken beginnen ab 5 bis 7 Grad Celsius an, nach einem Wirt zu suchen – ab 20 Grad Celsius wird es den Tierchen dann zu heiß und sie drohen zu vertrocknen.

Hat man eine Zecke, sollte man sie so schnell wie möglich befreien, denn viele Erreger werden erst nach rund 12 Stunden übertragen. Man sollte beim Entfernen aber auf Zusatzmittelchen wie Öle oder Nagellack verzichten. Stattdessen sollte man zu einer Pinzette oder noch besser zu einer Zeckenzange greifen und sie so nahe wie möglich an der Haut mit einer leichten Drehbewegung entfernen.

Zecken übertragen viele Viren und Erreger, erklärt der Parasitologe – die für viele Krankheitserreger verantwortlich sind.

„VGNews“ klärt noch die 10 bekanntesten Irrtümer über Zecken auf. 

stol

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