Am 16. Juni 2001 öffneten die Gärten von Schloss Trauttmansdorff nach sieben Jahren Bauzeit ihre Tore. Die „Botanische Unterwelt“ ist ein 200 Meter langer Parcours, der dem Leben unter der Erdoberfläche auf den Grund geht. Dabei werden das Wachsen und Gedeihen der Pflanzen unter der Erde durch multimediale Inszenierungen veranschaulicht. Auf zwölf Hektar Fläche bieten die Gärten mittlerweile über 80 Gartenlandschaften. Vom 1. April bis zum 15. November 2010 besuchten 412.000 Gäste die Gärten. „Das Konzept ‚Gärten in Bewegung‘ hat sich bewährt. Um diese Vorreiterrolle weiter auszubauen sollten die Gärten weiterhin in Bewegung bleiben: In den nächsten Jahren ist der Bau einer Ruhe- und Entspannungszone sowie eines Glashauses für Sonderausstellungen geplant“, erklärte Klaus Platter, der die Führung der Gärten ab diesem Jahr an seinen Nachfolger Daniel Beding übergibt. Landeshauptmann Luis Durnwalder wies auf die wirtschaftliche Bedeutung der Anlage hin.Die Gärten seien nicht nur zu einer touristischen Attraktion, sondern auch ein wichtiger Wirtschaftsfaktor geworden. "Über die Umwegrentabilität fließen jährlich sieben bis zehn Millionen Euro nach Meran.", betonte Durnwalder. Am 18. und 19. Juni finden im Rahmen der Jubiläumsfeierlichkeiten in den Gärten von Schloss Trauttmansdorff "Familien-Festtage" statt. An verschiedenen Stationen können Kinder und Eltern die Welt der Blumen und Pflanzen entdecken.