Freitag, 24. Juli 2020

Loveparade-Tragödie jährt sich zum 10. Mal

Bei einer „Nacht der 1000 Lichter“ ist am Donnerstagabend in der deutschen Stadt Duisburg der Toten und Verletzten des Loveparade-Unglücks vor 10 Jahren gedacht worden.

Stilles Gedenken an die damaligen Opfer. - Foto: © APA (dpa) / Fabian Strauch
Die „Nacht der 1000 Lichter“ findet traditionell am Vorabend des Jahrestages des Loveparade-Unglücks statt. Am 24. Juli 2010 waren am einzigen Ein- und Ausgang der Technoparade 21 Menschen im Alter von 17 bis 38 Jahren erdrückt worden.

An der Gedenkstätte am Unglücksort wurden dabei rund 1000 Grablichter entzündet. Viele waren mit Gedenkworten beschrieben. „Es tut noch weh“, stand auf einer Kerze.

Für ihre Angehörigen war am Abend eine nicht öffentliche Andacht geplant. Die meisten Angehörigen der Opfer aus dem Ausland konnten nach Angaben der Loveparade-Stiftung wegen der Corona-Pandemie diesmal nicht kommen.

Mindestens 652 Loveparade-Besucher wurden damals verletzt. Einige von ihnen leiden bis heute körperlich und seelisch unter den Folgen. Am Freitag, dem eigentlichen Jahrestag, gibt es am frühen Abend eine Gedenkveranstaltung an einem Mahnmal in der Nähe der Gedenkstätte.

apa