Montag, 09. Dezember 2019

Zelt-Tour in den Bergen: Mann stürzt über Felswand in den Tod

Zu einem tragischen Unglück ist es am Samstagabend in Nordtirol gekommen. Eine Zelttour in den Allgäuer Alpen an der Grenze zu Bayern endete für einen jungen Mann aus Deutschland tödlich.

Die jungen Leute  hatten ihr Zelt nördlich der Tannheimer Hütte aufgeschlegen.
Die jungen Leute hatten ihr Zelt nördlich der Tannheimer Hütte aufgeschlegen.

Ein 27-jähriger Deutscher und seine 25-jährige Begleiterin, ebenfalls deutsche Staatsbürgerin, hatten ihr Zelt auf 1800 Meter, nördlich der Tannheimerhütte nahe Reutte im Bereich des sogenannten Lausbichl’s oberhalb eines Felskopfes aufgeschlagen und beabsichtigten dort auch die Nacht zu verbringen.

Es war bereits dunkel, als der Mann gegen 17.30 Uhr noch Holz für ein Lagerfeuer holen wollte. Er ging zu einem nur etwa 20 Meter vom Zeltplatz entfernten Baum, um dort Äste abzuhacken. Was er nicht wusste: Unmittelbar dahinter befand sich eine steile Felswand, die120 Meter abfällt.

Er stürzte in die Tiefe und zog sich tödliche Verletzungen zu. Die Frau, welche im Zelt geblieben war, wartete vergebens auf seine Rückkehr. Als sie ihn nicht finden konnte und er auch auf das Zurufen nicht antwortetet, setzte sie den Notruf ab.

Sie wurde noch am Abend vom Rettungshubschrauber ins Tal geflogen, die Bergung des Verunglückten erfolgte aufgrund der Wetterlage erst am darauffolgenden Sonntag durch den Polizeihubschrauber.

vs