Unter dem Vorsitz von Prof. Wolfgang Schieder wird sich das Zentrum der Forschungsarbeit zur Regionalgeschichte widmen. Inhaltlich kreist die Forschung am Zentrum um die drei Themenblöcke Regionalgeschichte, Grenzregionen und Großregion Alpenraum.In der ersten Sitzung wurde vom Beirat auch das wissenschaftliche Profil des Direktors des Forschungszentrums mit dem Ziel definiert, im ersten Halbjahr 2012 die Stelle besetzen zu können.Dem wissenschaftlichen Beirat gehören neben dem in Göttingen tätigen Prof. Schieder auch die Direktorin des Landesarchivs Christine Roilo, Filippo Focardi von der Universität Padua ("Dipartimento studi storici e politici"), Prof. Brigitte Mazohl von der Universität Innsbruck (Institut für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie), Prof. Andrea Leonardi von der Universität Trient (Fakultät für Wirtschaftswissenschaften), Andrea Bonoldi von der Universität Trient, und für die Freie Universität Bozen Prorektor Prof. Johann Drumbl (Fakultät für Bildungswissenschaften) an.Der Präsident der Freien Universität Bozen, Konrad Bergmeister, der bei der ersten Sitzung dabei war, unterstrich, dass mit diesem neuen Zentrum eine wichtige Möglichkeit für junge Forscher geschaffen worden sei, in Südtirol auch im geisteswissenschaftlichen Bereich zu forschen. Für Sabina Kasslatter Mur geht mit der Schaffung des Zentrums für Regionalgeschichte ein Wunsch in Erfüllung: „Das Gedenkjahr 2009, das unter dem Motto „Geschichte trifft Zukunft“ stand, bot uns einen willkommenen Anlass, den lange gehegten Plan umzusetzen“, so die Landesrätin. Im Bild: Der Beirat. Foto v.l.n.r.: Prof. Brigitte Mazohl, Prof. Johann Drumbl, Dr. Christine Roilo, Dr. Filippo Focardi, Prof. Andrea Leonardi, Prof. Wolfgang Schieder und Dr. Andrea Bonoldi.