„Dieses Programm sieht vor, dass alle Ziegen, welche Antikörper auf das Virus aufweisen, geschlachtet werden“, ist dem Schreiben von Ziegenzüchtervertreter Thomas Pircher vom 15. Juni zu entnehmen. „Es ist allgemein bekannt, dass Tiere, welche das Virus haben, jedoch selten erkranken."Heuer habe es sich in Züchterkreisen gezeigt, „was Experten bereits wussten“, dass das Testverfahren nicht zu 100 Prozent sicher sei.„So wurden erstmalig fast alle Ziegen nachgeprobt, welche positiv reagiert hatten“, schreibt Pircher.„Bei der Nachuntersuchung kam es jedoch vielfach zu anderen Ergebnissen.“Die verärgerten Ziegenzüchter gehen deshalb davon aus, dass in der Vergangenheit Ziegen geschlachtet worden seien, die nicht von dem Virus betroffen gewesen seien. Landesrat Arnold Schuler verteidigt das Programm, stellt aber Erleichterungen in Aussicht.D/fm Lesen Sie mehr zu dem brandaktuellen Thema in der Montagsausgabe des Tagblatts "Dolomiten".