Dienstag, 30. Juli 2019

Zillertal: 38-jähriger deutscher Wanderer von Schaf attackiert

Bei einer Wanderung im Zillertal in Nordtirol, nahe an der Grenze zum Ahrntal, hatte eine Gruppe deutscher Urlauber am Montag ein unliebsames Erlebnis, das für einen von ihnen im Krankenhaus von Schwaz endete.

Der Wanderer wurde vom Schaf mehrmals gerammt, bis er verletzt liegen blieb und dann von der Bergrettung geborgen werden musste. - Foto: ZOOM Tirol
Der Wanderer wurde vom Schaf mehrmals gerammt, bis er verletzt liegen blieb und dann von der Bergrettung geborgen werden musste. - Foto: ZOOM Tirol

Auf dem Weg von der Berliner Hütte in Richtung Mörchnerscharte trafen am Montagvormittag 3 deutsche Wanderer auf eine Herde Schafe. Eines davon blockierte den Weg.

Als einer der Wanderer, ein 38-jähriger Deutscher, am Schaf vorbeigehen wollte, wurde er vom Schaf attackiert. Dies wohl auch, weil sich ein Lamm in unmittelbarer Nähe befand. Das Schaf rammte den Wanderer mehrmals, bis dieser schließlich verletzt unterhalb des Weges zu liegen kam. 

Durch die Hilfe seiner beiden Kollegen konnte der Mann eigenständig noch bis zur Berliner Hütte absteigen. Allerdings nahmen die Schmerzen zu, so dass an ein selbständiges Weiterkommen nicht mehr zu denken war.

Nachdem der Notarzthubschrauber wetterbedingt nicht fliegen konnte, wurde die Bergrettung aus Ginzling alarmiert. Die Bergretter brachten den Mann mittels Einradtrage talwärts bis zum Grawandtret, um dann den Patienten mit dem Einsatzfahrzeug weiter zum Gasthof „Breitlahner“ zu transportieren, wo der Patient mit Verletzungen unbestimmten Grades ans Rote Kreuz für den Weitertransport ins Krankenhaus Schwaz übergeben wurde.

stol/zoom tirol

stol