Die Lawine war kurz vor 12 Uhr am Roßkopf im Gemeindegebiet von Hippach ein Stück unterhalb des Gipfels abgegangen. Ein Augenzeuge setzte den Notruf ab. Sofort flogen der Polizeihubschrauber Libelle und 2 Rettungshubschrauber zur Unglücksstelle. <BR /><BR />An der Suche nach den Verschütteten beteiligt waren weiters die Bergrettungen von Mayrhofen, Tux und Zell am Ziller, im Einsatz waren auch Lawinensuchhunde. Das Kriseninterventionsteam war ebenfalls an Ort und Stelle. <h3> Im betroffenen Gebiet herrschte am Donnerstag erhebliche Lawinengefahr</h3>Schon bald konnten die Retter den 51-Jährigen und dessen 22 Jahre alten Sohn unter den Schneemassen orten und ausgraben. Einer der beiden konnte zwar nach seinem Auffinden noch reanimiert werden, doch allen Bemühungen des Notarztes zum Trotz hat er es letztendlich nicht geschafft. <BR /><BR />Die Verunglückten waren gemeinsam mit einem Bekannten sowie einem weiteren Familienmitglied unterwegs: Dem 19-Jährigen Sohn bzw. Bruder.<BR /><BR />Im betroffenen Gebiet herrschte am gestrigen Donnerstag erhebliche Lawinengefahr – Stufe 3 auf der 5-teiligen Skala. Bei dieser Gefahrenstufe können Lawinen vor allem an Steilhängen leicht ausgelöst werden oder auch spontan abgehen. Kurz vor Weihnachten hatte es im Bundesland Tirol geschneit, wodurch die Lawinengefahr teils gefährlich angestiegen war. <h3> Eine Person bei Staublawine am Weihnachtstag leicht verletzt</h3>Am 25. Dezember ereignete sich schließlich hoch über Innsbruck auf der Nordkette ein Lawinenabgang, der jedoch – anders als zunächst befürchtet – äußerst glimpflich ausgegangen war. Eine Staublawine unterhalb der Bergstation des Hafelekar riss 3 Freerider mit und verschüttete die Sportler zum Teil. <BR /><BR />Es wurde nur eine Person leicht verletzt. Zu Beginn waren die Einsatzkräfte davon ausgegangen, dass eine 10-köpfige Gruppe verschüttet worden sei.