Südtirols Nahverkehr befördert täglich 110.000 Menschen. So gesehen seien 110 Beschwerden eigentlich wenig, meint Alfreider. „Die Dunkelziffer ist aber deutlich höher, denn nur wenige machen sich die Mühe, Beschwerde einzulegen“, kontert Brigitte Foppa. <BR /><BR />Betroffene berichteten, dass sie besonders bei Umstiegen auf die pünktliche Abfahrt der Busse angewiesen seien. Nachts und am Tagesrand absolvierten Busfahrer ihre Strecke oft in rasantem Tempo: Buchstäblich auf der Strecke und gefährdet bleiben besonders Frauen. Sie blieben an den Haltestellen stehen, wie bestellt und nicht abgeholt.<BR /><BR /> Laut Alfreider werden alle Verfrühungen ab einer Minute erfasst. Mitunter könnten diese allerdings durch Warten in den Haltebuchten ausgeglichen werden. Allemal seien Verfrühungen schlimmer als Verspätungen, räumte er ein.