Der Lokführer war laut Angaben der österreichischen Polizei mit zwei verbundenen Loks vom Bahnhof in Richtung Österreich unterwegs und wollte die Loks auf einem anderen Gleis parken.„Zu diesem Zweck fuhr er die Loks rund 100 Meter in Richtung Norden, verließ die vordere Lok, um auf die hintere Lok für die Retourfahrt zu wechseln“, schrieb die Polizei in einer Presseaussendung. „Als sich der Lokführer außerhalb der Loks auf dem Weg zur hinteren Lok befand, setzten sich die beiden Loks selbstständig in Richtung Norden in Bewegung.“Der Mann habe noch versucht auf die Lok aufzuspringen, um diese anzuhalten. Doch kam er im tiefen Schnee zu Sturz und verletzte sich.Die Zugmaschine prallte daraufhin auf eine abgestellte Garnitur der „Rollenden Landstraße“ der ÖBB, teilte ÖBB-Sprecher Rene Zumtobel der APA mit. Der Zusammenprall hatte sich auf einem Nebengleis ereignet. Die Lok der „Rollenden Landstraße“ entgleiste bei der Kollision und rutschte über eine Böschung. Der Zug prallte gegen ein Bahnhofsgebäude im Gemeindegebiet von Grieß am Brenner und richtete laut Polizei erheblichen Sachschaden an den Gleisanlagen an.Bahnverkehr nicht beeinträchtigtDie Strecke der „RoLa“ wurde vorerst gesperrt, der Bahnverkehr auf der Brennerstrecke war nicht beeinträchtigt, hieß es seitens der ÖBB.Laut ersten Informationen wurden der Lokführer der „Lokomotion“-Zugmaschine sowie der Lokführer und eine im Waggon der „Rollenden Landstraße“ befindliche Mitarbeiterin leicht verletzt.apa/stol