Montag, 26. August 2019

Zukunft des Bären M49 noch ungewiss

Die Tage in Freiheit sollten für Problembär M49 gezählt sein. Am heutigen Montag wollen die Verantwortlichen aus Südtirol und dem Trentino beraten, was mit M49 passieren soll, wenn man seiner habhaft wird.

Was mit M49 passiert, wenn man seiner habhaft wird, ist noch nicht geklärt. - Foto: Ansa
Badge Local
Was mit M49 passiert, wenn man seiner habhaft wird, ist noch nicht geklärt. - Foto: Ansa

Der Wirt der zwischen Jochgrimm und Lavazé gelegenen Auerleger Alm hat am vergangenen Samstag Spuren von Bärentatzen gesichtet, am selben Tag ist der Bär dann im Gebiet um Jochgrimm gesichtet worden. Das bestätigten die Beamten der Forstwache. Diese hielten sich am Samstag und Sonntag den ganzen Tag über in der Gegend auf, um zu versuchen, das Tier genau zu lokalisieren – auch mit Hilfe von Suchhunden.

Dies scheint schließlich geklappt zu haben. „Mittlerweile weiß man ziemlich genau, wo sich der Bär aufhält“, sagt Landesrat Arnold Schuler. Doch obwohl das Gebiet nunmehr stark eingegrenzt ist, in dem M49 umgeht, konnte man gestern seiner noch nicht habhaft werden. „Das Problem ist, dass es sich bei dem Gebiet um eine Gegend handelt, die im vergangenen Oktober vom Windwurf betroffen war“, sagt Schuler. Demnach habe der Bär dort unzählige Möglichkeiten, sich zu verstecken. 

Noch definitiv zu klären ist, was mit dem Problembär effektiv passieren soll, wenn er ins Visier der Zuständigen kommt. Zu diesem Thema werde es am heutigen Montag ein Treffen zwischen den Südtiroler Beamten und jenen des Trentino geben, kündigte Landesrat Schuler an. 

D/em

Den vollständigen Artikel und alle Hintergründe gibt es in der aktuellen Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol