Mittwoch, 10. April 2019

Zukunftskonzepte für Tierzucht und Milchwirtschaft

Landesrat Arnold Schuler hat seine Vorstellungen für das Zukunftskonzept 2030 zur künftigen Ausrichtung der Landwirtschaftspolitik in Südtirol nun den Entscheidungsträgern aus der Berglandwirtschaft, der Milchwirtschaft und den Tierzuchtverbänden, unterbreitet, Zuvor war er bereits mit Vertretern von Obst- und Weinwirtschaft zusammengetroffen.

Landesrat Schuler hat mit den Entscheidungsträgern der Milchwirtschaft und der Tierzuchtverbändeber über die künftige Landwirtschaftspolitik gesprochen. - Foto: LPA/Peter Möltner
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Landesrat Schuler hat mit den Entscheidungsträgern der Milchwirtschaft und der Tierzuchtverbändeber über die künftige Landwirtschaftspolitik gesprochen. - Foto: LPA/Peter Möltner

Landesrat Schuler bestärkte dabei die anwesenden Verantwortungsträger in ihrem Vorhaben, die flächenbezogene Milchproduktion konsequent umzusetzen. "Es braucht äußerste Disziplin in der Umsetzung einer solchen Qualitätsstrategie", betonte der Landesrat.

"Die Weinwirtschaft hat es uns vor Jahren vorgemacht. Auf Qualität vor Quantität zu setzen, überzeugende Produkte auf den Markt zu bringen, das hat den Südtiroler Weinsektor stark gemacht", sagte Landesrat Schuler. Die einzigartige Berglandschaft mit den gepflegten Wiesen und Weiden, die offenen und bodenständigen Menschen machten es Südtirol nach den Worten von Landesrat Schuler möglich, "wahre und einzigartige Geschichten zu erzählen und damit Vertrauen beim Kunden zu schaffen".

Klimawandel fordert neue Maßnahmen

Es gilt, den besonderen Herausforderungen, Veränderungen und Stärken der Berglandwirtschaft Rechnung zu tragen. "Gemeinsam mit den verschiedenen Interessensvertretungen wollen wir lokalen Ansatzmöglichkeiten definieren, um den globalen Herausforderungen zu begegnen", betonte Schuler. 

Denn Klimawandel, invasive Schädlinge und neue Anforderungen an den Pflanzenschutz machten in unterschiedlichen Bereichen der Landwirtschaft neue Maßnahmen notwendig.

stol

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