Samstag, 21. Mai 2016

Zwei Ausländer sterben an Höhenkrankheit am Everest

Erstmals seit der Wiederaufnahme der Expeditionen zum Mount Everest in diesem Jahr sind zwei Bergsteiger am höchsten Berg der Erde ums Leben gekommen.

Eine Gruppe Sherpas beim Abstieg vom Mount Everest. - Archivbild.
Eine Gruppe Sherpas beim Abstieg vom Mount Everest. - Archivbild. - Foto: © APA/AP

Ein Niederländer und ein weiterer Ausländer seien an Höhenkrankheit gestorben, sagte ein Sprecher des nepalesischen Tourismusministeriums am Samstag in Kathmandu. Die Nationalität des zweiten Toten war zunächst nicht bekannt.

Die Everest-Saison begann am 11. Mai, als die ersten Sherpas den 8.848 Meter hohen Gipfel erreichten. Im vergangenen Jahr waren alle Expeditionen abgesagt worden, nachdem ein Erdbeben der Stärke 7,8 große Teile Nepals und auch das Basislager des Mount Everest verwüstet hatte.

Nepalesin stellt Rekord auf

Einen Rekord feierte währenddessen die Nepalesin Lhakpa Sherpa: Al erste Frau erklomm sie den Everest zum siebten Mal. Am Freitag habe sie den Gipfel erreicht, berichtete die „Himalayan Times“.

Die 42-Jährige, die in den USA lebt, hatte den Berg bereits sechsmal zwischen 2000 und 2006 bezwungen. Den Rekord bei den Männern hält ebenfalls ein Nepalese: Apa Sherpa erreichte den Gipfel bereits 21 Mal.

apa/dpa

stol