Die Staatspolizei hat in Bozen einen 38-jährigen tunesischen Staatsbürger in das Abschiebezentrum in Mailand gebracht. Gegen den Mann lag eine Ausweisungsverfügung des Bozner Quästors Giuseppe Ferrari vor. Er war wegen verschiedener Straftaten bereits polizeilich und strafrechtlich bekannt.<BR /><BR /><BR />Im Rahmen der Kontrollen des Stadtgebiets war einer Streifenbesatzung auf der Triester Straße ein Elektrofahrrad aufgefallen. Das Fahrrad hatte keine Batterie und war in einer privaten Zufahrt abgestellt. Bei der Überprüfung stellte sich heraus, dass es zuvor als gestohlen gemeldet worden war.<BR /><BR />Die anschließenden Ermittlungen wurden auch auf das angrenzende Gebäude ausgeweitet. Dort trafen die Polizeibeamten auf zwei Personen. Eine von ihnen hatte eine Batterie bei sich, die zu dem zuvor aufgefundenen Elektrofahrrad passte. Auch ein E-Scooter, der sichergestellt wurde, stellte sich als Diebesgut heraus.<BR /><BR />Der Mann hatte keine Ausweispapiere bei sich und war wegen zahlreicher strafrechtlicher und polizeilicher Vorfälle bereits bekannt. Er wurde zur Quästur gebracht, um die erforderlichen Überprüfungen durchzuführen.<BR /><BR />Dabei stellte sich heraus, dass er sich illegal auf italienischem Staatsgebiet aufhielt. Daraufhin wurde der 38-jährige Tunesier ausgewiesen und in das Abschiebezentrum nach Mailand gebracht.<BR /><BR />Während der Maßnahmen leistete der Mann Widerstand gegen die Polizeibeamten. Dabei schlug er auch einen Beamten. Dieser erlitt einen Nasenscheidewandbruch und wurde mit einer Prognose von 20 Tagen ärztlich behandelt. Der Tunesier wurde wegen Hehlerei, Hausfriedensbruchs und Gewalt gegen einen Amtsträger angezeigt.<BR /><h3> Gambischer Staatsbürger in Abschiebezentrum gebracht</h3>Am 27. August erließ der Quästor von Bozen außerdem einen Ausweisungsbescheid gegen einen sich illegal in Italien aufhaltenden gambischen Staatsbürger.<BR /><BR />Der Mann war erst wenige Tage zuvor aus der Haft entlassen worden. Das Ausländeramt hatte seine soziale Gefährlichkeit bewertet. Vorausgegangen war eine vierjährige Haftstrafe wegen Straftaten, die der Mann in Südtirol begangen hatte.<BR /><BR />Nach seiner Entlassung wurde seine Ausweisung angeordnet. Der gambische Staatsbürger wurde im Abschiebezentrum von Görz untergebracht.<BR /><h3> Rund 50 Gramm Kokain in Meran beschlagnahmt</h3>Bereits am Dienstag, 25. August, führte die Staatspolizei eine gemeinsame Operation in Meran durch. Ziel der Ermittlungen war es, die Netzwerke des Drogenhandels zu zerschlagen, die Wohngebiete der Stadt betreffen.<BR /><BR />Im Zuge der Ermittlungen und der anschließenden Kontrollen stießen die Beamten auf einen 32-jährigen albanischen Staatsbürger. Bei ihm wurden rund 50 Gramm Kokain gefunden und beschlagnahmt.<BR /><BR />Die Droge war auf acht unterschiedlich schwere Verpackungen aufgeteilt und bereits für den Verkauf vorbereitet.<BR /><BR />Darüber hinaus stellten die Beamten bei dem Mann zwei Präzisionswaagen, Material für die Verpackung der Drogen sowie rund 400 Euro sicher. Nach Angaben der Polizei handelt es sich bei dem Geld mutmaßlich um Erlöse aus dem Verkauf weiterer Betäubungsmittel.<BR /><BR />Der Mann war den Ermittlern bereits seit längerer Zeit aufgefallen. Er soll regelmäßig einige Bars in Meran besucht und einen Lebensstil geführt haben, der über seine finanziellen Möglichkeiten hinausging.<BR /><BR />Bei den weiteren Kontrollen in den Gemeinschaftsbereichen des Wohnhauses, in dem der Mann lebt, fanden die Beamten zudem rund 100 Gramm Haschisch. Diese Drogen wurden gegen unbekannte Täter beschlagnahmt. Der 32-jährige Albaner wurde bei der Justizbehörde angezeigt.<h3> Fünf Anzeigen wegen Ladendiebstählen</h3>Die Polizei betont, dass die Operation erneut die kontinuierliche Aufmerksamkeit der Staatspolizei gegenüber dem Drogenhandel zeige. Dabei setze man auch auf verstärkte Kontrollen des Stadtgebiets und die Beobachtung durch Beamte in Zivil.<BR /><BR />Auch in Bozen wurden die Kontrollen zuletzt intensiviert. In den vergangenen zwei Tagen wurden laut Staatspolizei fünf Personen angezeigt, die auf unterschiedliche Weise für Ladendiebstähle in bekannten Geschäften im Stadtzentrum sowie für den Umgang mit gestohlenen Waren verantwortlich sein sollen.<BR /><BR />Weitere drei Personen wurden wegen des Verstoßes gegen ein verpflichtendes Aufenthaltsverbot angezeigt.