Sonntag, 10. März 2019

Zwei Leichen auf Lesbos an Land gespült

Die Polizei auf der griechischen Insel Lesbos hat am Sonntag an der Küste zwei stark verweste Leichen entdeckt. Wie der Sender ERA-Ägäis weiter berichtete, vermuten die Behörden, dass es sich um Migranten handelt, die in den vergangenen Wochen beim Versuch ums Leben kamen, aus der Türkei nach Griechenland überzusetzen.

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Bei der einen Leiche soll es sich nach Informationen des Rundfunks um ein Mädchen handeln, das seit dem 13. Februar nach dem Kentern eines Flüchtlingsbootes mit 51 Migranten vermisst wird.

Die andere Leiche sei so stark verwest, dass nur Gerichtsmediziner feststellen können, ob es sich um einen Mann oder eine Frau handelt, hieß es weiter.

Seit Jahresbeginn haben nach Angaben des UN-Flüchtlingshilfswerks gut 3600 Menschen die gefährliche Fahrt von der türkischen Ägäisküste zu den griechischen Inseln unternommen.

2018 kamen in der Ägäis 174 Migranten ums Leben oder sie werden vermisst.

dpa

stol