Donnerstag, 01. Februar 2018

Zwei Tote bei Überschwemmungen in Bolivien

Bei schweren Überschwemmungen im Süden Boliviens sind nach Medienangaben mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen. Rund 50 Familien aus der Gemeinde Tupiza mussten in Sicherheit gebracht werden, nachdem dort unter anderem 50 Häuser eingestürzt waren, wie das bolivianische Verteidigungsministerium am Donnerstag mitteilte. Die Behörden teilten zunächst nicht mit, dass es Tote gab.

Den Angaben zufolge war in der Provinz Potosi der Fluss Tupiza nach anhaltenden Regenfällen über die Ufer getreten.
Den Angaben zufolge war in der Provinz Potosi der Fluss Tupiza nach anhaltenden Regenfällen über die Ufer getreten. - Foto: © LaPresse

Den Angaben zufolge war in der Provinz Potosi der Fluss Tupiza nach anhaltenden Regenfällen über die Ufer getreten.Weite Teile des Andenstaates wurden seit Tagen von heftigen Unwettern heimgesucht.

Staatschef Evo Morales warnte über den Kurznachrichtendienst Twitter vor Überflutungen in mehreren Gemeinden nahe Tupiza. Die Regierung schickte Hilfskonvois mit Lebensmitteln, Decken und Zelten an Bord in die Region. Die schlechten Wetterbedingungen würden aber die Hilfsmaßnahmen erschweren, schrieb die Zeitung „El Deber“. Laut dem Zivilschutz waren landesweit mehr als 50.000 Menschen von den Unwettern betroffen.

apa/dpa

stol