Die 43-jährige Mutter, Manuela A., hatte nach eigenen Angaben gegen 8.00 Uhr den Notruf verständigt, nachdem sie ihre Tochter bewusstlos aufgefunden hatte. Rettungskräfte des Roten Kreuzes und ein Notarzt konnten nur noch den Tod des Kindes feststellen. Daraufhin wurden die Carabinieri und ein Gerichtsmediziner eingeschaltet.<BR /><BR />Als offizielle Todesursache wurde zunächst ein Herz-Kreislauf-Stillstand angegeben. Doch auf dem Körper des Kindes wurden mehrere Blutergüsse festgestellt. Die Mutter des Mädchens, die noch zwei weitere Kinder im Alter von neun und zehn Jahren hat, erklärte gegenüber den Carabinieri, das Kind sei einige Tage zuvor eine Treppe hinuntergefallen. Die Frau wies alle Vorwürfe zurück und bestritt, dem Kind Gewalt angetan zu haben.<BR /><BR />Während der Vernehmung überprüften die Carabinieri die Aufnahmen der Videoüberwachung des Hauses, in dem die Frau wohnt, um die Aussagen zu prüfen. Gleichzeitig untersuchte der von der Staatsanwaltschaft beauftragte Gerichtsmediziner den Leichnam des Kindes - mit einem erschütternden Ergebnis: Die festgestellten Blutergüsse und Hämatome stammten demnach von vorsätzlichen Schlägen, von denen einige mit stumpfen Gegenständen verursacht worden seien. <BR /><BR />Die Mutter wurde in das Frauengefängnis von Genua-Pontedecimo gebracht.