Der Vorstoß der Landesregierung ist allerdings nur ein Vorschlag, der noch mit den Betroffenen - allen voran den Gemeinden, Eltern und Betreuern - diskutiert werden soll.Grund für diese angedachte Neuerung sind die „Schwierigkeiten” bei den Zweisprachigkeitsprüfungen, die eine Studie erst kürzlich aufgezeigt hat. Dabei will die Landesregierung nun auch auf außerschulische Lösungen setzen.Geplant ist, dass in Sommerbetreuungseinrichtungen für Kinder zwischen drei und 14 Jahren künftig Betreuer der jeweils anderen Sprachgruppe eingesetzt werden sollen. Da diese Sommerbetreuung jedes Jahr von Tausenden Kindern in Anspruch genommen wird, erhofft sich die Landesregierung mittel- und langfristige Erfolge.„Wir möchten, dass auch hier die zweite Landessprache vermittelt wird. Das hat mit der Schule nichts zu tun. Es soll ein spielerisches Erlernen werden. Die richtige Form muss jetzt gefunden werden”, so Landeshauptmann Luis Durnwalder am heutigen Montag auf der Pressekonferenz nach der Sitzung der Landesregierung.Wie die Umsetzung dieser Idee aussieht, müsse allerdings erst im Detail ausdiskutiert werden.Vorgesehen sei, dass die Gemeinden Gesuche für die Mitfinanzierung von Sommerbetreuungs-Angeboten beim Land stellen und die Koordinierung selbst übernehmen. Für die Personalkosten komme das Land auf.Für die Eltern bedeute diese Änderung keine weitere Kosten. Sie müssen laut Durnwalder gleich viel zahlen, wie bisher.stol