Experten vermuten, dass die Maschine mit 239 Menschen an Bord vom Kurs abwich und nach stundenlangem Flug mit leerem Tank in den südlichen Indischen Ozean stürzte. Weder das Wrack, noch Flugschreiber oder sterbliche Überreste von Menschen an Bord konnten bisher gefunden werden - trotz wiederholter Suchaktionen, darunter der größten in der Geschichte der Luftfahrt.<BR /><BR />Die jüngste Suchaktion begann nach Angaben des malaysischen Verkehrsministeriums im Dezember vergangenen Jahres und endete am 23. Jänner. Dabei seien etwa 15.000 Quadratkilometer abgesucht worden. Die in Großbritannien und den USA ansässige Firma Ocean Infinity leitete die Suche. Dabei kamen Unterwasserdrohnen zum Einsatz, die bis zu 6.000 Meter tief tauchen können.<BR /><BR />Von den 239 Menschen an Bord der Malaysia-Airlines-Maschine waren 153 Chinesen. Außerdem befanden sich Staatsbürger aus Malaysia, Indonesien, Australien, Indien, den USA, den Niederlanden und Frankreich an Bord des Flugzeugs.<h3> „Keine Antwort erhalten“</h3>Angehörige der vermissten chinesischen Passagiere beklagten am zwölften Jahrestag des Verschwindens von Flug MH370 mangelnde Informationen zu der jüngsten Suchaktion. „In den vergangenen zwei Monaten haben wir wiederholt das malaysische Verkehrsministerium über Malaysia Airlines und die chinesische Regierung kontaktiert, doch wir haben keine Antwort erhalten“, heißt es einem an Malaysias Ministerpräsidenten Anwar Ibrahim gerichteten Schreiben. In dem offenen Brief dankten die Angehörigen Ibrahim zugleich für die Suchaktion und zeigten Verständnis für Schwierigkeiten.<BR /><BR />Ocean Infinity hatte schon 2018 ergebnislose Sucheinsätze geleitet. Auch Australien unternahm eine bis Jänner 2017 andauernde dreijährige Suchaktion.