Samstag, 22. Mai 2021

65. Song Contest: Wettbüros sehen Duell von Italien und Frankreich

Wenn es nach den internationalen Wettbüros geht, wird der Kampf um den Gewinn beim 65. Eurovision Song Contest ein Duell zwischen Italien und Frankreich.

Glaubt man den Wettbüros, so hat die italienische Rockband Måneskin gute Chancen,  als Sieger des Abends hervorzugehen.
Glaubt man den Wettbüros, so hat die italienische Rockband Måneskin gute Chancen, als Sieger des Abends hervorzugehen. - Foto: © APA/afp / SANDER KONING
Beim Vergleich von 21 Anbietern liegt wenige Stunden vor Beginn der Megashow in der Rotterdamer Ahoy Arena die italienische Rockband Måneskin mit „Zitti e Buoni“ knapp auf Platz 1 des Feldes vor der Französin Barbara Pravi mit ihrem Chanson „Voilà“.

Den beiden romanischen Ländern dicht auf den Fersen sind indes Destiny aus Malta mit ihrer Tanznummer „Je Me Chasse“ sowie die ukrainische Band Go_A mit ihrer waghalsigen Up-Tempo-Nummer „Shum“ sowie Falsettkönig Gjon's Tears aus der Schweiz mit der Ballade „Tout l'Univers“. Die große Frage ist mithin, ob sich ESC-Europa heuer eher für Rock, Chanson, Partypop, Ethnorave oder eine Schmachtballade entscheidet. Die Auswahl ist vorhanden.

Auch der Kampf um den letzten Platz ist noch unklar

Ebenso wie heuer das Gerangel um Platz 1 ungewöhnlich heftig ausfällt und sich anders als in den Vorjahr ein Sieger im Vorfeld noch nicht abzeichnet, ist auch der „Kampf“ um den letzten Platz groß.

Österreich ist nach dem Ausscheiden von Vincent Bueno mit seiner Ballade „Amen“ im Halbfinale am Donnerstag ja nicht in der Endrunde des Musikbewerbs vertreten – anders als etwa die Großzahler Deutschland und Spanien. Ob ihnen das gut tun wird, steht allerdings noch infrage: Die beiden Nationen matchen sich laut den Wettbüros mit Moldau, Albanien und Belgien mit gleichen Chancen um die Rote Laterne.

Wie zuverlässig sind diese Prognosen?

Dabei bleibt selbstredend die Frage offen, wie zuverlässig respektive für bare Münze man die Prognosen der internationalen Zocker nehmen darf. Aber der Blick auf die vergangenen Tage zeigt durchaus: Ignorieren sollte man die wohl auch sich selbst erfüllenden Prophezeiungen der Glücksspieler nicht.

Im 2. Halbfinale lagen die Zocker etwa nur bei einem Land falsch und hatte Dänemark anstatt Albanien auf der Aufstiegsliste. Außeracht lassen sollte man die Meinung derer, die bereit sind, Geld auf einen Kandidaten zu setzen, also nicht. Und damit lautet das Rennen für den Abend: Alles ist offen.

apa

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