Sonntag, 21. Juni 2020

80-jährige Autorin Helga Schubert gewinnt Bachmann-Preis

Die 80-jährige deutsche Autorin Helga Schubert ist am Sonntag bei der virtuell gehaltenen Preisverleihung mit dem 44. Ingeborg-Bachmann-Preis ausgezeichnet worden. Schubert setzte sich mit ihrem Text „Vom Aufstehen“ im dritten Wahlgang in der Stichwahl gegen die junge deutsche Autorin Lisa Krusche durch.

Die Preisverleihung fand heuer online statt.
Die Preisverleihung fand heuer online statt. - Foto: © GEORG HOCHMUTH
Nach dem mit 25.000 Euro dotierten und nach der in Klagenfurt geborenen Autorin Ingeborg Bachmann (1926-1973) benannten Hauptpreis wurden die übrigen drei Jury-Preise vergeben. Krusche wurde dabei mit dem mit 12.500 Euro dotierten Deutschlandfunk-Preis ausgezeichnet. Der Kelag-Preis (10.000 Euro) ging nach langem Stechen an den Österreicher Egon Christian Leitner, Laura Freudenhalter bekam schließlich den 3sat-Preis (7.500 Euro).

Die Österreicherin Lydia Haider gewann den per Internet-Voting ermittelten BKS-Bank-Publikumspreis in der Höhe von 7.000 Euro und das damit verbundene und mit 5.000 Euro dotierte Klagenfurter Stadtschreiberstipendium.

Digital durchgeführter Wettbewerb


Neun Autorinnen und fünf Autoren hatten sich beim coronabedingt hauptsächlich digital durchgeführten Literaturwettbewerb einer siebenköpfigen Jury unter dem Vorsitz von Hubert Winkels gestellt, die dezentral per Liveschaltung aus Berlin, Zürich, Wien, Graz und Bamberg zugeschaltet war. Im Vorjahr war der Bachmann-Preis an Birgit Birnbacher gegangen.

apa