Die von der UNESCO und der Internationalen Union der Architekten (UIA) vergebene Auszeichnung „Welthauptstadt der Architektur“ würdigt nicht nur Barcelonas außergewöhnliches architektonisches Erbe, sondern auch seine Fähigkeit zur kontinuierlichen Erneuerung. Und kaum eine europäische Metropole verbindet Geschichte und Innovation so selbstverständlich wie Barcelona - vom römischen Grundriss über den Modernisme (katalanisch für Modernismus) bis hin zu zeitgenössischen Experimenten mit nachhaltiger Stadtentwicklung.<BR /><BR />Mehr als 1.500 Veranstaltungen finden während des „Welthauptstadtjahres der Architektur“ statt - von Ausstellungen und Stadtrundgängen über Workshops bis hin zu Vorträgen. Sie sollen Einheimische wie Besucher dazu einladen, Architektur nicht nur zu betrachten, sondern zu erleben. Ein Höhepunkt für Fachleute wird vom 28. Juni bis 2. Juli der UIA-Weltkongress sein, zu dem in der spanischen Mittelmeermetropole rund 10.000 Architekten und Stadtplaner erwartet werden.<BR /><BR />Unter dem Motto „Werden. Architekturen für einen Planeten im Wandel“ finden die internationalen Konferenzen an zwei symbolträchtigen Orten statt: im ehemaligen Energiekraftwerk Les Tres Xemeneies, einem Relikt der postindustriellen Vergangenheit, und im Disseny Hub Barcelona an der neu gestalteten Plaça de les Glòries - jenem Ort, den Ildefons Cerdà einst als urbanes Zentrum der Stadt vorgesehen hatte.