Mittwoch, 12. Februar 2020

Bei -24 Grad: Südtiroler räumen bei Schneekunstwettbewerb in Japan ab

Die 4 Südtiroler Künstler Simon Rauter, Clara Mayr, Hanspeter Mayr, und Matthias Lun sind kürzlich nach Japan gereist, um am Internationalen Schneeskulpturen-Wettbewerb in Nayoro auf der Insel Hokkaido teilzunehmen. Wie Teamchef Simon Rauter im Gespräch mit STOL erzählt, war der Auftritt ein voller Erfolg.

Die Skulptur „Spirit“ wurde von Simon Rauter entworfen.
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Die Skulptur „Spirit“ wurde von Simon Rauter entworfen. - Foto: © Simon Rauter
Die Vorlage für die Skulptur, mit der die Südtiroler ins Rennen gingen, wurde bereits im Vorfeld von Simon Rauter entworfen.

„Spirit“ heißt das abstrakte Werk und ist laut dem Eisacktaler Künstler die Verkörperung des Geistes und stellt eine Energiequelle dar.


Wie Rauch oder Flammen drehen sich die einzelnen Stränge hoch und bilden eine Einheit.



In Japan dann wurde dem Entwurf Leben eingehaucht. Nach 3 einhalb Tagen gemeinsamen Schaffens war „Spirit“ formvollendet in Schnee und Eis gemeißelt. Und das unter härtesten Bedingungen: Die Temperaturen lagen zeitweise bei minus 24 Grad.



Doch die Mühe hat sich gelohnt: Team Südtirol erreichte mit „Spirit“ von den insgesamt 20 teilnehmenden Teams aus aller Herren Länder sowohl bei der Gesamtwertung, als auch beim Publikums- und Künstlerpreis einen Platz unter den Top 5.

Der erste Preis ging übrigens an Team Thailand, der 2. Preis an die Mongolei und der 3. an Indonesien.

vs