Freitag, 03. August 2018

Beste kleine Universitäten weltweit: Unibz auf Platz 9

Die Freie Universität Bozen rückt vom 10. auf den 9. Platz vor im Ranking der besten kleinen Universitäten der Welt. „Ein ausgezeichnetes Ergebnis, wir konnten das hervorragende Ergebnis von 2017 weiter verbessern", freut sich Rektor Prof. Paolo Lugli. „Es war bereits 2017 schwierig, weswegen wir sehr stolz auf das Ergebnis sind.“

Die Freie Universität Bozen rückt vom zehnten auf den neunten Platz vor im Ranking der besten kleinen Universitäten der Welt. - Foto: Uni Bozen
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Die Freie Universität Bozen rückt vom zehnten auf den neunten Platz vor im Ranking der besten kleinen Universitäten der Welt. - Foto: Uni Bozen

Eine lokale oder doch internationale Universität? Die Zeiten für solche Definitionen sind längst vorbei. Sie koexistieren an der Unibz zum Nutzen von Studierenden, Forschern und Professoren. Das bestätigt das am Freitag veröffentlichte Ergebnis des Times Higher Education Rankings (THE), das die Südtiroler Universität in der Rangliste der besten kleinen Universitäten der Welt auf dem neunten Platz führt. Ein Erfolg auch auf nationaler Ebene: Die einzigen italienischen Universitäten unter den ersten 20 Plätzen sind neben der Unibz die hervorragend platzierte „Scuola Sant'Anna“ in Pisa (dritter Platz).

„Ein Studium an einer kleinen Universität ist aus vielen Gründen vorteilhaft", erklärt Rektor Paolo Lugli. „Die Qualität von Lehre, Forschung und ein Leben in Städten, das noch nicht anonym abläuft, sondern auf den Menschen zugeschnitten ist, zieht immer mehr Studierende an. Das zeigt auch der Umstand, dass die Unibz erstmals seit November des vergangenen Jahrs mehr als 4000 Studierende zählt.“

Universität mit weniger als 5000 Studierenden 

An der Spitze des Rankings stehen wie im Jahr 2017 CalTech (USA) und die École Polytechnique (letztere ist von Platz 4 im vergangenen Jahr aufgestiegen). Das Ranking der kleinen Universitäten des THE sieht vor, dass eine Universität weniger als 5000 Studierende verzeichnen muss, es müssen mindestens 4 Forschungs- und Lehrbereiche vorhanden sein und sie muss in der neuesten Ausgabe des World University Rankings der von Times Higher Education vertreten sein.

„Die heutige Platzierung erfüllt uns mit großer Genugtuung, stellt dieses Ergebnis doch nicht nur eine Anerkennung für die Universität dar, sondern für das gesamte Land, das uns unterstützt", unterstreicht die Präsidentin der Freien Universität Bozen,  Prof. Ulrike Tappeiner. „Unsere Dreisprachigkeit und die starke Internationalisierung haben sich als gewinnende Faktoren erwiesen, die für uns auch künftig ausschlaggebend sein werden.“

stol

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