Dienstag, 24. Januar 2017

90 Jahre Katholisches Sonntagsblatt: Informationsquelle und Sprachrohr

Ein besonderes Jubiläum feiert das „Katholische Sonntagsblatt“: Am 30. Jänner 1927 erschien die erste Ausgabe der Kirchenzeitung. „Mit aufrichtiger Freude begrüße ich in dem nun erstmals erscheinenden ,Katholischen Sonntagsblatt‘ einen neuen Seelsorgehelfer“, schrieb Fürstbischof Johannes Raffl damals in seinem Geleitwort. Ihren 90. Geburtstag begeht die Kirchenzeitung der Diözese Bozen-Brixen mit einer Jubiläumsausgabe, die am Mittwoch erscheint.

Ihren 90. Geburtstag begeht die Kirchenzeitung der Diözese Bozen-Brixen mit einer Jubiläumsausgabe, die am Mittwoch erscheint.
Ihren 90. Geburtstag begeht die Kirchenzeitung der Diözese Bozen-Brixen mit einer Jubiläumsausgabe, die am Mittwoch erscheint. - Foto: © STOL

Eigentümer und Herausgeber des „Sonntagsblattes“ war 1927 das Fürstbischöfliche Ordinariat Brixen. Gedruckt wurde die Kirchenzeitung ursprünglich von der „Verlagsanstalt Vogelweider GmbH“, die später in Athesia umbenannt wurde.

Vom Bischöflichen Ordinariat herausgegeben

Dem Impressum der Ausgabe vom 4. Juli 1948 ist zu entnehmen, dass das „Katholische Sonntagsblatt“ in den Besitz der Verlagsanstalt Athesia übergegangen war. Das Bischöfliche Ordinariat zeichnet jedoch bis heute als Herausgeber verantwortlich.

Muser: „Sprachrohr des Gottesvolkes und seiner Meinungsvielfalt“

Obwohl das „Katholische Sonntagsblatt“ im Laufe der Jahre mehrmals sein Layout verändert habe, sei der Grundauftrag gleich geblieben, schreibt Bischof Ivo Muser im persönlichen Glückwunsch in der Jubiläumsausgabe: „Es will Glaube und Kirche zur Sprache bringen - im Kontext unserer Diözese und unserer heutigen Gesellschaft“.

Die Zeitung sei nicht nur wichtige Informationsquelle, sondern auch „ein Sprachrohr des Gottesvolkes und seiner Meinungsvielfalt“.

Sonntagsblatt verbindet Gläubige und Diözese

Die Kirchenzeitung wurde in diesen 9 Jahrzehnten von 4 Chefredakteuren geleitet. 27 Jahre lang zeichnete Josef Innerhofer für die Redaktion verantwortlich.

Für ihn ist das „Katholische Sonntagsblatt“ gerade „in einer Zeit zunehmender Entfremdung von Kirche und Glauben zu einem wichtigen Instrument geworden, um die Gläubigen untereinander sowie in den Seelsorgeeinheiten und mit der Diözese zu verbinden“.  

stol

stol