Montag, 10. Oktober 2016

Bozen: Herbsttagung des Netzwerks für Partizipation

2016 hat gezeigt: Die politischen Institutionen setzen immer mehr auf Bürgerbeteiligung. Gemeindewahlen, lokale Volksabstimmungen, staatliche Referenden boten zahlreiche Chancen für Basisentscheidungen, hat das Südtiroler Netzwerk für Partizipation am Montag geschrieben. Auf seiner Herbsttagung sollen diese Ereignisse aus dem Blickwinkel der Zivilgesellschaft beleuchtet werden.

Auch der Autonomiekonvent, im Bild das Forum der 100, wird Thema der Herbsttagung sein.
Auch der Autonomiekonvent, im Bild das Forum der 100, wird Thema der Herbsttagung sein. - Foto: © LPA

Auch bei grundlegenden Weichenstellungen werde die Bevölkerung aktiv einbezogen. So stehe etwa das Autonomiestatut als Grundlage des Min­derheitenschutzes und subsidiärer Eigenständigkeit im Autonomiekonvent auf dem Prüfstand, schreibt am Montag das Netzwerk für Partizipation. Und weiter: "Im Landtag wurde ein Anhörungsverfahren dazu gestartet, wie die Mitsprache der Bürger im neuen Landesgesetz gefördert und geregelt werden kann."

15. Oktober ist Herbsttagung

Auf der Herbsttagung des Netzwerks für Partizipa­tion werden diese Ereignisse aus dem Blickwinkel der Zivilgesellschaft beleuchtet. Dabei werden vor allem drei Aspekte zu den Bürgerbeteiligungsver­fahren herausgearbeitet: Grundsätze und Zielset­zungen, die die Qualität der Ergebnisse beeinflus­sen, die Wirksamkeit der von den Institutionen angebahnten Formen der Mitbestimmung der Bevölkerung und die Erfahrungen verschiedener engagierter Bürger mit dem Ab­lauf solcher Verfahren und dem Prozess der Meinungsbildung.

Die Herbsttagung findet am 15. Oktober an der Freien Universität Bozen statt.

stol

stol