Dienstag, 20. Juli 2021

Censis-Ranking: Uni Bozen wieder an der Spitze

Die Freie Universität Bozen behauptet in der jüngsten Censis-Studie ihren Platz an der Spitze der kleinen, nicht-staatlichen Universitäten (mit bis zu 5000 Studenten) zum fünften Mal in Folge.

Der fünfjährige Master in Bildungswissenschaften für den Primarbereich ließ mit 108,5 Punkten die zweitplatzierte Milano Cattolica mit 87 Punkten weit hinter sich.
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Der fünfjährige Master in Bildungswissenschaften für den Primarbereich ließ mit 108,5 Punkten die zweitplatzierte Milano Cattolica mit 87 Punkten weit hinter sich.
Die Freie Universität Bozen wird in Italien als nicht-staatliche Universität geführt und findet sich dabei in Gesellschaft der Universitäten Bocconi (Platz 1 unter den Universitäten mit mehr als 10.000 Studenten) und LUISS (erstgereiht unter den mittelgroßen nicht-staatlichen Universitäten mit 5000 bis 10.000 Studenten). Das Ranking von Censis zur Situation der italienischen Universitäten erscheint in diesem Jahr zum 21. Mal und zeichnet ein strukturiertes Bild der vorhandenen Infrastrukturen, der Dienstleistungen für Studierende, des Internationalisierungsgrads, der Studienbeihilfen, der digitalen Kommunikation sowie Beschäftigungssituation der Absolventen.

Unter die Lupe genommen werden dabei die Bachelor- und Masterprogramme, die zweijährigen und die einstufigen 5-jährigen Programme. Hier konnte beispielsweise der fünfjährige Master in Bildungswissenschaften für den Primarbereich, der in Brixen angeboten wird, mit 108,5 Punkten die zweitplatzierte Milano Cattolica mit 87 Punkten weit hinter sich lassen. In den Fächergruppen wurde der Bachelor in Design und Künste (110,5 Punkte) und der Master an der Fakultät für Design und Künste (84,5 Punkte) auf Platz 1 gerankt.

Zweitgereiht wurden die Bachelorprogramme in Wirtschaftswissenschaften (103,5 Punkte), in Ingenieurwesen und in Informatik (106 Punkte) sowie die agrarwissenschaftlichen, informatik- und ingenieurswissenschaftlichen Masterstudien mit jeweils 87 Punkten.

„Die insgesamt 101 an die unibz vergebenen Punkte freuen uns besonders, da sie die höchste vergebene Punktezahl in diesem Jahr darstellt, und zumal sich die Datensätze auf das schwierige Jahr 2020 beziehen", so die Universitätsspitze, „stand doch bei allen gesetzten Maßnahmen von der reinen Online-Lehre bis hin zu hybriden Vorlesungsformen der Studienerfolg unserer Studierenden stets im Fokus unserer Bemühungen."

Bereits in der Vergangenheit war die Universität Bozen im Spitzenfeld gereiht.

ansa/stol