Dienstag, 19. Mai 2020

Covid-19 und ich: Junge Menschen kommen zu Wort

Die Schulbank wird am heimischen Esstisch gedrückt, das Treffen mit den Freunden findet nur noch am Handy statt und der einzige „echte“ soziale Kontakt seit Wochen sind die eigenen Eltern: Auch Kinder und Jugendliche sind von der Coronakrise stark betroffen. Wie sie diese Zeit erleben und erlebt haben, lest ihr auf STOL in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Jugendring.

Jungen Menschen berichten aus ihrem Alltag in Zeiten von Corona.
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Jungen Menschen berichten aus ihrem Alltag in Zeiten von Corona. - Foto: © shutterstock
In Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Jugendring (SJR) kommt jeden Dienstag eine Jugendliche oder ein Jugendlicher auf STOL zu Wort.

Unter dem Motto „Covid-19 und ich“ berichten sie von ihren Erfahrungen in den vergangenen Wochen und/oder äußern ihre Wünsche an die Politik.

Heute berichtet Franziska Kröss, 17, vom Ritten über ihre Erfahrungen während der Coronakrise, fern der Heimat.


„Stay home. Stay safe“, das ist für manche von uns leichter gesagt, als getan. Vor allem dann, wenn Zuhause Hunderte von Kilometer entfernt ist, rund 2000 Kilometer um genau zu sein.
In meinem Auslandsjahr in Irland wurde ich schon vor die eine oder andere Herausforderung gestellt, doch mit einem Virus, der für eine weltweite Pandemie sorgt, habe ich eindeutig nicht gerechnet. Was wird jetzt passieren? Was soll ich tun? Jeden Tag stelle ich mir diese Frage und jeden Tag komme ich zum selben Ergebnis: keine Ahnung.
Was die Zukunft bringt, weiß niemand so wirklich. Und so schlafe ich jeden Abend mit der Ungewissheit ein, wie lange ich noch hier in diesem Haus festsitze, und wache jeden Morgen mit der Angst auf, dass mein Flug nach Hause nun doch gestrichen wurde.
Doch „stay home“ erweist sich für manche, so wie mich, schwieriger als gedacht, wenn es seit Monaten am „get home“ scheitert.


Macht auch Du mit!

Wenn auch Du den politischen Entscheidungsträgern mitteilen möchtest, wie Du die Dinge siehst, was Deiner Meinung nach anders zu regeln ist oder was bereits richtig geregelt wird, dann kannst Du das hier mittels eines Statements machen.

Wenn Du aus Deinem Corona-Alltag berichten möchtest, also darüber, wie sich Dein Leben mit Corona verändert hat, wie du Schule, Universität oder die Arbeit erlebst oder darüber, wie Deine „Online-Treffen“ „echte“ soziale Kontakte ersetzen, dann kannst Du diesen Erfahrungsbericht hier schicken.

stol

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