Dienstag, 09. Juni 2020

Covid-19 und ich: Junge Menschen kommen zu Wort

Die Schulbank wird am heimischen Esstisch gedrückt, das Treffen mit den Freunden findet nur noch am Handy statt und der einzige „echte“ soziale Kontakt seit Wochen sind die eigenen Eltern: Auch Kinder und Jugendliche sind von der Coronakrise stark betroffen. Wie sie diese Zeit erleben und erlebt haben, lest ihr auf STOL in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Jugendring.

Noch ist die Gefahr einer zweiten Welle nicht vorbei, sagt Michael Kaun.
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Noch ist die Gefahr einer zweiten Welle nicht vorbei, sagt Michael Kaun. - Foto: © shutterstock
In Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Jugendring (SJR) kommt jeden Dienstag eine Jugendliche oder ein Jugendlicher auf STOL zu Wort.

Unter dem Motto „Covid-19 und ich“ berichten sie von ihren Erfahrungen in den vergangenen Wochen und/oder äußern ihre Wünsche an die Politik.

Michael Kaun, 33, aus Meran, mit einigen wichtigen Worten zum Nachdenken über die Coronazeit:



Vor etwa 3 Monaten wurden viele innerhalb kürzester Zeit aus dem Konzept gebracht: „Von 100 auf 0“. Wir mussten quasi eine Vollbremsung mit ungewissem Ausgang hinlegen.

Doch können wir jetzt, in so kurzer Zeit, wieder von „0 auf 100“ beschleunigen? Nein, jetzt heißt es durchhalten, die geltenden Regeln und Bestimmungen akzeptieren und auch weiterhin einhalten, nur so kann die Gefahr einer zweiten Welle abgewendet werden.

Die Lage ist noch ernst, und dessen müssen wir uns bewusst sein, und die teilweisen Lockerungen nicht zu locker nehmen, sondern mit Hausverstand und Verantwortungsbewusstsein handeln.

Nur gemeinsam können wir zur Eindämmung der Pandemie beitragen – und hierfür gilt: Abstand, Maske, häufiges Händewaschen. Wer dagegen verstößt, bringt nicht nur sich selbst, sondern auch andere in Gefahr.



Mach auch Du mit!

Wenn auch Du den politischen Entscheidungsträgern mitteilen möchtest, wie Du die Dinge siehst, was Deiner Meinung nach anders zu regeln ist oder was bereits richtig geregelt wird, dann kannst Du das hier mittels eines Statements machen.

Wenn Du aus Deinem Corona-Alltag berichten möchtest, also darüber, wie sich Dein Leben mit Corona verändert hat, wie du Schule, Universität oder die Arbeit erlebst oder darüber, wie Deine „Online-Treffen“ „echte“ soziale Kontakte ersetzen, dann kannst Du diesen Erfahrungsbericht hier schicken.

stol

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