Dienstag, 05. Mai 2020

Covid-19 und ich: Junge Menschen kommen zu Wort

Die Schulbank wird am heimischen Esstisch gedrückt, das Treffen mit den Freunden findet nur noch am Handy statt und der einzige „echte“ soziale Kontakt seit Wochen sind die eigenen Eltern: Auch Kinder und Jugendliche sind von der Coronakrise stark betroffen. Wie sie diese Zeit erleben und erlebt haben, lest ihr auf STOL in Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Jugendring.

Jugendliche berichten aus ihrem Alltag in Zeiten von Corona.
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Jugendliche berichten aus ihrem Alltag in Zeiten von Corona. - Foto: © shutterstock
In Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Jugendring (SJR) kommt jeden Dienstag eine Jugendliche oder ein Jugendlicher auf STOL zu Wort.

Unter dem Motto „Covid-19 und ich“ berichten sie von ihren Erfahrungen in den vergangenen Wochen und/oder äußern ihre Wünsche an die Politik.

Den Anfang macht Max Herold (20). Er ist Maturant in Bozen.


„Von einem Tag auf den anderen verändert sich alles. Nicht nur für den arbeitenden Teil der Gesellschaft, auch für uns Schüler. Erschwerend ist zudem die immer näher rückende Maturaprüfung. Mittlerweile akklimatisiert man sich im Schulalltag mit Fernunterricht und gewiss hat er auch seine Vorteile, aber er hat das Südtiroler Bildungssystem schonungslos überrumpelt. Nur langsam hat sich eine Routine im Unterricht eingependelt und auch heute noch, nach gut 60 Tagen, schaffen es nicht alle Lehrpersonen, den Unterricht funktionierend zu gestalten.

Allein der Stundenplan ist eine Hürde und natürlich auch die Verfügbarkeit an Computern in den einzelnen Haushalten. Es gibt keine einheitliche Plattform, jede Lehrperson kocht somit ihr ganz individuelles Süppchen und als Schüler steht man mittendrin, ohne wirklichen Handlungsspielraum.

Besonders als Maturant wären offizielle Informationen über den Hergang der Prüfung nützlich, aber stattdessen wird man mit Halbwahrheiten und Spekulationen abgespeist.


Macht auch Du mit!

Wenn auch Du den politischen Entscheidungsträgern mitteilen möchtest, wie Du die Dinge siehst, was Deiner Meinung nach anders zu regeln ist oder was bereits richtig geregelt wird, dann kannst Du das hier mittels eines Statements machen.

Wenn Du aus Deinem Corona-Alltag berichten möchtest, also darüber, wie sich Dein Leben mit Corona verändert hat, wie du Schule, Universität oder die Arbeit erlebst oder darüber, wie Deine „Online-Treffen“ „echte“ soziale Kontakte ersetzen, dann kannst Du diesen Erfahrungsbericht hier schicken.

stol