Mit der positiven Stellungnahme des Obersten Rates für das öffentliche Bildungswesen sei der Weg für die Einführung deutsch-italienischer Schulen in der Region nun frei, erklärte Rosolen. Sie sprach von einem „historischen Ergebnis“ für den Schutz der deutschsprachigen Minderheit in der Region. Damit werde auch das Sonderstatut von Friaul-Julisch Venetien als autonome Region weiter umgesetzt, das den Schutz sprachlicher Minderheiten vorsehe.<h3> Zusammenarbeit mit Schulaufsicht in Bozen und mit Bildungsdirektion der Steiermark</h3>Nach Angaben der Regionalregierung soll langfristig Lehrpersonal für den deutschsprachigen Unterricht ausgebildet werden. Dazu arbeitet die Region bereits mit den Universitäten Udine und Triest an speziellen Ausbildungsprogrammen für angehende Lehrerinnen und Lehrer zusammen.<BR /><BR />Für den Start des Projekts im kommenden Schuljahr kooperiert die Region zudem mit der Schulaufsicht in Bozen sowie mit der Bildungsdirektion der Steiermark. Geplant ist der Einsatz deutschsprachiger Hochschulabsolventen und Lehramtsstudierender, die den Unterricht gemeinsam mit den regulären Lehrkräften gestalten sollen. Außerdem ist ein Treffen mit der Pädagogischen Hochschule in Klagenfurt vorgesehen, die Interesse an dem Projekt signalisiert habe, schloss Rosolen.