Fachleute aus ganz Europa befassen sich derzeit in Bozen mit dem Südtiroler Bildungssystem. „Eine der Hauptsäulen für das Überleben ethnischer Minderheiten ist der muttersprachliche Unterricht“, erklärte SVP-Landessekretär bei seinem Gastvortrag. <BR /><BR />Im Mittelpunkt des Jahrestreffens der Arbeitsgemeinschaft Bildung in der Föderalistischen Union Europäischer Nationalitäten (FUEN) steht die Früherziehung in Bezug auf das Sprachenlernen. <a href="https://www.stol.it/artikel/kultur/bildung/sprachenlernen-fuen-nimmt-suediroler-schule-unter-die-lupe" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">STOL hat berichtet.</a><BR /><BR />Stefan Premstaller meinte, nach einem geschichtlichen Abriss, dass das Erlernen und Sprechen der Muttersprache gerade für Minderheiten wichtige Voraussetzung sei, um die eigene Kultur zu bewahren: „Diesbezüglich ist in Südtirol in der Vergangenheit einiges geleistet worden. Und immer noch blickt man diesbezüglich noch nach Südtirol.“<BR /><BR /> So komme es nicht von ungefähr, dass sich die FUEN-Fachleute gerade hier über Bildungsmodelle und Bildungsprojekte informierten – in und um Bozen konnten sie gestern und heute auch zahlreiche Einblicke in die Südtiroler Praxis erlangen.<BR />