Donnerstag, 03. Mai 2018

Italiens Museen rechnen mit neuem Rekord

Die italienischen Museen rechnen im laufenden Jahr mit neuen Rekorden.

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Im ersten Quartal 2018 stieg die Besucherzahl gegenüber dem Vergleichsquartal um 23,3 Prozent auf 8,96 Millionen. Mit 4,7 Millionen verkauften Tickets waren Rom und Umgebung die meistbesuchte Region, teilte das italienische Kulturministerium mit.

Den stärksten Besucheranstieg meldete die Toskana mit einem Plus bei den Museumsbesuchern von 43 Prozent, gefolgt von Latium (plus 30 Prozent), der süditalienischen Adria-Region Apulien (plus 23 Prozent) und Friaul-Julisch Venetien (plus 19 Prozent).

2017 wurde erstmals die Schwelle von 50 Millionen Besuchern in Italiens staatlichen Museum überschritten, was einem Plus gegenüber 2016 von fünf Millionen Personen entsprach. Im ersten Quartal verzeichnen die Museen traditionell weniger Besucher als in den Sommermonaten.

Seit 2013 ist die Besucherzahl um mehr als 30 Prozent gestiegen. Kulturminister Dario Franceschini sieht darin einen Erfolg der von ihm vorangetriebenen Museumsreform, die den Stätten mehr Autonomie verleiht. 2013 hatte Italien noch 38 Millionen Museumsbesucher gezählt.

apa

stol