Freitag, 03. Juli 2020

KSL blickt zuversichtlich auf Schulstart im Herbst

Der Katholische Südtiroler Lehrerbund KSL, der Berufsverband der Grundschullehrer und der pädagogischen Fachkräfte des Kindergartens, schaut zuversichtlich auf einen neuen Schulstart im Herbst.

Der Katholische Südtiroler Lehrerbund KSL blickt zuversichtlich auf einen neuen Schulstart im Herbst.
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Der Katholische Südtiroler Lehrerbund KSL blickt zuversichtlich auf einen neuen Schulstart im Herbst.
In den außergewöhnlichen und schwierigen Schulmonaten während der Corona-Zeit wurde deutlich, wie wertvoll der Präsenzunterricht für das Lernen in Beziehung zwischen Schülern und Lehrpersonen ist.

Die Wertschätzung für Bildung und Schule hat in der Gesellschaft ein neues Bewusstsein erfahren. Unterricht im Normalbetrieb wurde von Schülern, Eltern und Lehrpersonen dermaßen wieder herbeigesehnt, dass der Ruf nach Öffnung der Schulen und Kindergärten laut und unüberhörbar wurde. Daraus zieht der KSL, der Berufsverband der Grundschullehrer und der pädagogischen Fachkräfte des Kindergartens, die Erkenntnis: Der Fernunterricht kann den Präsenzunterricht nicht ersetzen.

KSL begrüßt 3-Szenarien-Planung


„Es wünschen sich wohl alle einen Schulstart im Herbst im Normalbetrieb, nach den gesetzlichen Rahmenrichtlinien. Ob im September die gesundheitlichen Voraussetzungen dafür gegeben sein werden, kann noch niemand vorhersagen. Deshalb haben sich am Schulende Bildungsdirektion und Schulführungskräfte mit der Planung eines Schul- und Kindergartenstarts befasst, die einheitlich für das Land Südtirol gelten soll“, schreibt der KSL in einer Presseaussendung.

Der KSL befürwortet die ausgearbeitete Planung der 3 Szenarien (Phase Grün-Gelb-Rot) für den Start im Herbst. Schulen und Kindergärten müssen jetzt schon Vorbereitungen treffen, denn der organisatorische Aufwand ist erheblich.

Allerdings sollten Notfallpläne nur für den Zeitraum des gesundheitlichen Notstands gelten und Bildungsarbeit in Kindergarten und Schule in „normalen“ Zeiten wieder nach gesetzlichen Richtlinien unter Wahrung des chancengerechten Bildungsrechts der Kinder und Jugendlichen erfolgen. Es sei sehr wohl nachvollziehbar, wenn Vorsichtsmaßnahmen getroffen werden müssten.

Technische Ausrüstung muss gewährleistet sein


Doch das volle Recht auf Bildung sei in den letzten Monaten zu kurz gekommen und solle nur in gesundheitlich begründeten Fällen wieder beschnitten werden, so der KSL.

Sollte aus medizinischen Gründen erneut eine Umstellung von Präsenzunterricht auf Fernunterricht erforderlich werden, fordert der KSL, dass die technische Ausrüstung und die didaktische Unterstützung für Lehrpersonen, Eltern und Schüler gewährleistet werden müsse.

Man wünsche sich eine guten Schulstart im Herbst, allen Beteiligten die nötige Gelassenheit zum Kräftesammeln in den Sommerferien um sich mit Engagement im September den neuen Herausforderungen stellen zu können.

stol

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