„Mag sein, dass Eltern nur das Beste für ihre Kinder wollen. Aber ist es das Beste, wenn Kinder aus dem sozialen Umfeld herausgenommen werden und ihre Freunde verlieren? Ist es das Beste, wenn sie aus den Schulen entfernt werden, welche einen Bildungserwerb garantieren, der sich fortlaufend weiterentwickelt?“, fragt Spornberger rhetorisch.<BR /><BR /> Und gibt gleich selbst die Antwort: „Was diese Kinder verpassen, kann oft nicht nachgeholt oder kompensiert werden, denn außer dem Lernen von Sach- und Sozialkompetenzen bietet Schule auch Lernen für das Leben, Umgang mit Leistungserfolg, mit Frustration und wie man Herausforderungen bewältigen kann.“ Hier würden Ideologien auf dem Rücken der Kinder ausgetragen. <BR /><BR />Dabei habe man in der Corona-Zeit erfahren, wie sehr Präsenzunterricht wertgeschätzt wird. Noch sei nicht abzusehen, ob der Alternativunterricht für die Schüler einer temporären Entwicklung unterliege oder ob sich der Trend fortsetze. Als Folgen des Alternativunterrichts befürchtet Spornberger, dass soziale Ausgrenzung und altersgemäßer Bildungsverlust zu Entwicklungsstörungen beitragen könnten.