Dienstag, 29. Mai 2018

Pompeji: Skelettfund bringt tragisches Schicksal ans Licht

Die aktuellen Grabungsarbeiten in Pompeji haben ein weiteres tragisches Schicksal ans Licht gebracht: Archäologen haben das Skelett eines 35-jährigen Mannes ausgegraben, der während des Ausbruchs des Vesuvs im Jahre 79 n.Chr. von einem Steinbrocken erschlagen wurde.

Ein 35-jähriger Mann wurde in der Nacht des Vulkanausbruchs in Pompeji von einem 300 Kilogramm schweren Stein am Kopf getroffen. - Foto: Ansa
Ein 35-jähriger Mann wurde in der Nacht des Vulkanausbruchs in Pompeji von einem 300 Kilogramm schweren Stein am Kopf getroffen. - Foto: Ansa

300 Kilogramm soll der Steinbrocken wiegen, der den Mann in jener schicksalhaften Nacht am Kopf getroffen und so vermutlich enthauptet hat. Der Mann, so schildert die italienische Nachrichtenagentur Ansa, sah folglich seinem Tod in Form einer riesigen, heißen Asche- und Feuerwolke, gespickt mit Ästen, Gegenständen und Steinen, direkt ins Auge.

Ersten Erkenntnissen zufolge hatte der Mann aufgrund einer schlimmen Knochenentzündung ein lahmes Bein, das ihm große Schmerzen bereiten musste und ihn vermutlich von einer schnelleren Flucht abgehalten hatte.

Bei den Ausgrabungen kam das Skelett zu Tage. - Foto: Ansa

Bei den Ausgrabungen kam das Skelett zu Tage. - Foto: Ansa

Der Fund sei laut Direktor Massimo Osanna auch deshalb so außergewöhnlich, weil an genau dieser Stelle bereits im 19. Jahrhundert und am Beginn des 20. Jahrhunderts gegraben worden war.

Das Skelett wurde in der Nähe der Balkongasse gefunden, die vor Kurzem ausgegraben wurde.

stol

stol