Dienstag, 21. Februar 2017

Südtirols Lehrer grenzüberschreitend ausbilden

Die Uni Brixen könnte bei der Ausbildung der Grundschullehrer bald mit der Pädagogischen Hochschule Tirol (PHT) zusammenarbeiten.

Bei einem Treffen zwischen Vertretern der Landesverwaltung, der Freien Universität Bozen und der Pädagogischen Hochschule Tirol wurde Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Lehrerausbildung besprochen.
Bei einem Treffen zwischen Vertretern der Landesverwaltung, der Freien Universität Bozen und der Pädagogischen Hochschule Tirol wurde Möglichkeiten der Zusammenarbeit bei der Lehrerausbildung besprochen. - Foto: © LPA

Die Lehrerausbildung in Südtirol könnte künftig um eine Facette erweitert werden. Zu einem ersten Gedankenaustausch lud Bildungslandesrat Philipp Achammer vor kurzem die Vertreter der beteiligten Einrichtungen ein. 

Darunter: Schulamtsleiter Peter Höllrigl, der Präsident der Freien Universität Bozen, Konrad Bergmeister, Rektor Paolo Lugli, die Dekanin der Fakultät für Bildungswissenschaften, Liliana Dozza sowie Rektor Thomas Schöpf und Irmgard Plattner, Rektor und Vizerektorin für Forschungs- und Entwicklungsangelegenheiten von der Pädagogischen Hochschule Tirol.

"Kooperation mit Tirol bietet sich an"

"Nachdem die Neugestaltung der Ausbildung des pädagogischen Personals für die Kindergärten und Grundschulen verabschiedet worden ist, soll nun eine weitere Öffnung stattfinden", erklärte Landesrat Achammer, "hierfür bieten sich insbesondere die Kooperationsmöglichkeiten mit der Pädagogischen Hochschule Tirol an."

Möglich werden soll der Austausch von Dozenten und Studierenden, aber auch die gegenseitige Anerkennung von Studienabschnitten des Studiums.

Die pädagogische Ausbildung für die Kindergärten und Grundschulen in Südtirol findet derzeit vollständig an der bildungswissenschaftlichen Fakultät in Brixen der Freien Universität Bozen statt.

Notenwechsel erkennt Fachhochschulen nicht an

Das Studium an der PHT ist hingegen nicht durch den Notenwechsel zwischen Italien und Österreich anerkannt, da es sich um eine Fachhochschule handelt.

Trotzdem sollen Wege gefunden werden, um die Zusammenarbeit, den Austausch und die Anerkennung zwischen beiden akademischen Bildungseinrichtungen zu fördern.

lpa/stol

stol