Mittwoch, 09. September 2020

Unibz: Neuheiten für das Wintersemester 2020-21

Die Freie Universität Bozen hat für das Wintersemester 2020-21 eine Reihe von Sicherheitsvorkehrungen getroffen, um einen strukturierten und vor allem sicheren Einstieg ins Universitätsleben zu ermöglichen. Ziel ist es, die Erstsemester an die Universität zu holen und für Studierende der höheren Semester einen reibungslosen Online-Unterricht zu gewährleisten.

Pressekonferenz der Unibz zum Semesterstart 2020 mit Präsidentin Prof. Ulrike Tappeiner, Rektor Prof. Paolo Lugli und Direktor Günther Mathà. - Foto: © Unibz
Am Mittwoch hat die Universitätsspitze – Präsidentin Prof. Ulrike Tappeiner, Rektor Prof. Paolo Lugli und Direktor Günther Mathá – die Neuerungen für das Wintersemester 2020-21 vorgestellt. „Unser Augenmerk galt dabei 2 eng miteinander verbundenen Strategien: Universitärer Unterricht so normal wie möglich, kombiniert mit der größtmöglichen Sicherheit“, erläutert Präsidentin Prof. Ulrike Tappeiner eingangs die gesetzten Maßnahmen.

So viel Präsenz, wie möglich

Die Universität hat sich daher dazu entschlossen, alle Lehrveranstaltungen für die Erstsemester in Präsenz abzuhalten, um den Neueingeschriebenen den Einstieg in die Universitätswelt zu erleichtern und eine direkte Vernetzung zu gewährleisten. Auch Übungen und Labortätigkeiten der Fakultät für Naturwissenschaften und Technik, der Fakultät für Design und Künste und der Fakultät für Bildungswissenschaften finden aufgrund der Lehrinhalte und -methodik vor Ort statt.

Interaktive Streamingangebote

Generell werden alle Vorlesungen der unibz im ersten Semester des akademischen Jahres 2020/21 interaktiv im Streaming angeboten, auch jene, die in Präsenz stattfinden, um eine maximale Flexibilität zu gewähren. Die Studierenden können unter Einhaltung der nötigen Abstände und Sicherheitsmaßnahmen in den Hörsälen an Vorlesungen teilnehmen. Für die Studierenden der höheren Semester wird ein Online-Unterricht angeboten. Die Professoren werden wieder vor Ort an der Universität arbeiten.

Sicherheitsmaßnahmen

Der Zutritt zu den Universitätsgebäuden erfolgt jeweils über das Hauptgebäude mit vorheriger Fiebermessung, die Ausgänge sind hingegen getrennt vom Eingang angelegt. In den Gebäuden herrscht Masken- und Abstandspflicht. Während des gesamten Wintersemesters dürfen sich nur Mitglieder der Universitätsgemeinschaft in den Gebäuden aufhalten. Piktogramme weisen darauf hin, welche Sicherheitsvorkehrungen einzuhalten sind. Auf dem gesamten Universitätsgelände gilt es, die Sicherheitsvorkehrungen zur Eindämmung der Infektionsgefahr strikt einzuhalten.


Universitätsbibliothek

Die Bibliothek sollte in der zweiten Oktoberhälfte für die Universitätsgemeinschaft mit einem Vormerksystem wieder öffnen, wobei die Studierenden Plätze in den Universitätsbibliotheken in Bozen, Brixen oder Bruneck online vormerken müssen. Dabei können die Nutzer voraussichtlich nur den Vormittag oder Nachmittag buchen, damit wieder mehr Studierende an die Bibliothek zum Studium kommen können.

Tagungen und Workshops

Wissenschaftliche Tagungen und Workshops werden derzeit nur in digitaler Form oder in externen Räumlichkeiten abgehalten, um die Gefahr von Infektionen an der Universität zu minimieren. Am Freitag, 25. September findet auf dem Bozner Waltherplatz die diesjährige Diplomverleihung statt, am Samstag 26. September auf dem Brixner Domplatz.

Mensa

Für die Mensa werden Alternativen zur Ausgabe der Mahlzeiten gesucht, um große Menschenansammlungen zu vermeiden. Die Universität bemüht sich um eine stufenweise Öffnung beziehungsweise um Alternativlösungen mit Lunchpaketen.

Technische Neuausstattung

Die Universität hat die Sommermonate dazu genutzt, sämtliche Hörsäle technologisch auf den neusten Stand zu bringen, um für den hybriden Vorlesungsmodus bestens ausgestattet zu sein und den Studierenden eine attraktive Form des Onlinestudiums bieten zu können. Alle Lehrveranstaltungen werden aufgezeichnet und können entweder live oder als Aufzeichnung verfolgt werden.

Notfallplan

Um sicherzustellen, dass die Freie Universität Bozen nicht zur Gefahrenquelle für die Universitätsgemeinschaft und auch das Land Südtirol wird, wurden die Personenflüsse innerhalb der Universitätsgebäude und an den Ein- und Ausgängen so geregelt, dass Menschenansammlungen vermieden und die Vorgaben betreffend der maximal zugelassenen Personen in den verschiedenen Räumlichkeiten eingehalten werden können.

Die Studierenden werden zeitlich gestaffelt an den verschiedenen Eingängen der Universitätsgebäude eingelassen, um die Fiebermessung rasch und reibungslos vorzunehmen und sie in Kohorten auf kurzen, nachvollziehbaren Wegen anhand eines intuitiven Leitsystems direkt zu den Hörsälen zu führen. Somit sind diese Gruppen relativ kompakt unterwegs und können bei Auftreten eines Covid-Falles gut isoliert werden, ohne dass der gesamte Universitätssitz geschlossen werden müsste.

stol