Donnerstag, 31. März 2016

Wenn Geflüchtete zu Guides für ihresgleichen werden

Das Museum als Treffpunkt - drei Museen bietet arabischsprachige Führungen von Flüchtlingen für Flüchtlinge an. Ein Modell, das Brücken baut und Schule machen könnte.

In drei Berliner Museen wurden 19 Flüchtlinge für Führungen in arabischer Sprache geschult.
In drei Berliner Museen wurden 19 Flüchtlinge für Führungen in arabischer Sprache geschult. - Foto: © APA/Reuters

Das Projekt heißt Multaka, arabisch für Treffpunkt. Den Geflüchteten soll gezeigt werden, welche Wertschätzung ihren Kulturgütern in Deutschland entgegengebracht wird.

Das Aleppo-Zimmer im Berliner Pergamon-Museum: Holz - bemalt, geschnitzt und vergoldet. Die Wandverkleidung schmückte einst den Empfangsraum eines Privathauses in der syrischen Stadt Aleppo. Vor etwa 100 Jahren kaufte es ein deutscher Kunsthistoriker. So kam das Zimmer nach Berlin. Auch sie kamen nach Berlin aus Syrien. 

In drei Berliner Museen wurden 19 Flüchtlinge für Führungen in arabischer Sprache geschult. So wird das Museum zur Brücke. Nicht nur zwischen Deutschland und Syrien. Auch bei den Syrern selbst. 

stol/reuters

stol