Dienstag, 15. Februar 2022

Wochenende im Zeichen kaum bekannter Sehenswürdigkeiten

Die Gästeführer Südtirols laden an diesem Wochenende zum Welttag 2022 ein. Am Freitag, Samstag und Sonntag stehen Besichtigungen bekannter, vor allem aber kaum bekannter Sehenswürdigkeiten am Programm. Die Führungen sind kostenlos. Interessierte werden gebeten, sich innerhalb des Vortags anzumelden und den Green Pass mitzubringen.

Die Zenoburg bei Meran kann am Sonntag besichtigt werden: Sie war unter anderem Residenz der Grafen von Tirol. Auch die Doppelkapelle wird für Besucher geöffnet. - Foto: © Markus Perwanger

Den Gästeführern Südtirols ist es ein Anliegen, Neues und Interessantes zu vermitteln, sagt die Präsidentin der geprüften Führerinnen und Führer, Petra Überbacher. Man möchte auf den Berufsstand, der per Landesgesetz geregelt ist, und auf die professionelle Begleitung hinweisen, die man Gästen, aber auch Einheimischen bieten kann.

Am Freitag, 18. Februar, führt eine Wanderung zum uralten Kirchlein St. Georg am Kofel ober Bozen am Weg nach Jenesien, Treffpunkt beim Messnerhof in St. Georgen um 9.30 Uhr.

Der Kreuzweg mit den Stationen von Peter Fellin in Meran-Gratsch ist das Ziel einer zweiten Führung; Treffpunkt beim Kircher neben der St.-Katharina-Kirche in Gratsch um 14 Uhr.

Um 15 Uhr beginnt eine Führung von der Schwalbenvilla zur Villa San Marco in Meran. Treffpunkt am Eingang zum Park der Villa San Marco in der Innerhoferstraße um 15 Uhr.

Die Schützengräben von Teis sind am Freitag um 14 Uhr und am Samstag um 11 Uhr zu besichtigen. Die Ortschaft Teis im Eisacktal kennt man vor allem wegen der Teiser Kugeln, das Dorf bietet aber eine weitere Attraktion, die selbst in der Nachbarschaft weitgehend unbekannt sein dürfte – die Schützengräben. Sie wurden im Ersten Weltkrieg angelegt, für den Fall, dass die Südfront gegen Italien militärisch nicht zu halten und Brixen gefährdet gewesen wäre.

In Bruneck setzt man sich auf die Fährte des Lyrikers Norbert C. Kaser. Es ist ein Spaziergang zu wichtigen Stationen in Kasers Leben geplant; Treffpunkt ist das Kaser-Denkmal am Rathausplatz in Bruneck um 14 Uhr.

Am Samstag, 19. Februar, wird der Peter Bichl bei Völs besichtigt, wo man Siedlungsspuren aus der Urzeit entdecken kann. Beginn der Führung ist um 15 Uhr am Dorfplatz von Völs.

Das verborgene und unbekannte Meran erschließt eine Stadtführung am Sonntag, 20. Februar, um 10.30 Uhr. Treffpunkt bei der Kurverwaltung in der Freiheitsstraße.

Ebenfalls am Sonntag wird die wechselvolle Geschichte der Zenoburg bei Meran erzählt. Sie war unter anderem Residenz der Grafen von Tirol. Besonders interessant: die Doppelkapelle zum hl. Zeno und zur hl. Getraud, die für Besucherinnen und Besucher geöffnet wird.

Weitere Informationen sind im Internet unter www.reiseleiter-suedtirol.it zu bekommen. Die maximale Teilnehmerzahl beträgt angesichts der Pandemie 20 Personen.

stol

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